Die Katastrophe als Kunst

Die New Yorker dokumentieren den «Frankenstorm» auf Instagram. Rund 600 Bilder werden minütlich auf das Fotonetzwerk gestellt. Eine Auswahl.

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Die Welt schaut auf New York. Sie verfolgt den Jahrhundertsturm über TV-Kanäle wie CNN, Newsseiten im Internet oder via soziale Netzwerke wie Twitter oder Facebook. Doch wie sich zeigt, erfährt auch das Fotonetzwerk Instagram durch das Unwetter enormen Zulauf. Der zu Facebook gehörende Dienst weist derweil eine hohe Nutzung auf. Mehr als eine Million Bilder sind mit den Suchbegriffen «hurricanesandy», «sandy» oder «frankenstorm» zu finden.

Dabei zeigt sich, dass nicht allein professionelle Reporter von traditionellen Nachrichtenmedien spektakuläre Bilder aufnehmen können. Auch die Instagramcommunity, ausgerüstet mit Smartphones, kann es eindrücklich. Allerdings mit dem Unterschied, dass Vintage-Filter die Aufnahmen etwas aufpeppen und der Betrachter das Gefühl hat, dass da ein Profi am Werk war (siehe Bildstrecke).

Echtheit nicht immer gewährleistet

Mehr als zehn Bilder werden sekündlich (Quelle: Instagram Blog) mit dem Hashtag #sandy auf die Plattform gepostet. Einen Besuch ist Instacane wert. Ein User richtete die Website ein, um die am meisten verbreiteten Fotos zum Hurrikan Sandy im Internet allen Usern zu zeigen. Dabei ist wichtig, zu erwähnen, dass die Echtheit vieler Bilder nicht überall garantiert ist. Bei einigen Werken hat der Urheber mit Photoshop nachgeholfen. Eine Übersicht über gefakte und reale Bilder hat der «The Atlantic» zusammengestellt.

Kevin Syndrom, CEO von Instagram, sagte aufgrund der plötzlichen Popularität gegenüber den Medien: «Die Entwicklung zeigt, dass sich Instagram zu einem nützlichen Dienst entwickelt, um die Welt in Echtzeit zu beobachten.» (lü)

Erstellt: 30.10.2012, 19:01 Uhr

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