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Arbeitnehmer erwarten mehr Produktivität durch Social Media

Twitter und Facebook gehören im Privatleben längst zum Alltag. Doch die meisten Unternehmen bleiben skeptisch.

Twitter und Facebook am Arbeitsplatz? Jeder vierte Angestellte schätzt, dass die Arbeitgeber die Vorteile der sozialen Medien im Büro unterschätzen. (4. Oktober 2012)
Twitter und Facebook am Arbeitsplatz? Jeder vierte Angestellte schätzt, dass die Arbeitgeber die Vorteile der sozialen Medien im Büro unterschätzen. (4. Oktober 2012)
Alain Jocard, AFP

Soziale Medien wie Facebook, Twitter oder Instant Messaging setzen ihren Siegeszug in der privaten Kommunikation weiter fort. Rund 1,5 Milliarden Menschen weltweit besitzen bereits einen Zugang zu einem Sozialen Netzwerk. Doch auch im beruflichen Alltag wollen viele Menschen auf die gewohnten Werkzeuge nicht mehr verzichten.

Einer aktuellen Studie zufolge gehen bereits zwei von fünf befragten Arbeitnehmern in Europa davon aus, dass sie die Produktivität bei der Arbeit deutlich steigern könnten. Die Arbeitgeber sind allerdings oft zurückhaltend, geht aus einer Untersuchung hervor, die der US-Computerkonzern Microsoft zusammen mit den Marktforschern von Ipsos erstellt hat.

«Durch die Hintertür»

Ein Viertel der Befragten schätzt, dass ihr Arbeitgeber die Vorteile der Sozialen Medien am Arbeitsplatz unterschätzen. Im Gegenteil würden 65 Prozent der Unternehmen in Europa die Nutzung Sozialer Medien wegen Sicherheitsbedenken unterbinden, 58 Prozent befürchten einen Rückgang der Produktivität der Mitarbeiter.

Vermehrt würden Mitarbeiter deshalb nicht nur ihre eigenen Geräte, sondern auch ihre privat genutzten Anwendungen «durch die Hintertür» in die berufliche Kommunikation einschleusen, teilte Microsoft am Dienstag (Ortszeit USA) mit. Für die Studie waren europaweit 4787 Arbeitnehmer befragt worden.

SDA/rek

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