Die erfolgreichsten Tweets der Schweiz

Rund 700'000 Menschen in der Schweiz twittern regelmässig. Diese zehn Tweets haben dieses Jahr am meisten Aufsehen erregt.

Twitter erfreut sich auch 2017 noch grosser Beliebtheit in der Schweiz.

Twitter erfreut sich auch 2017 noch grosser Beliebtheit in der Schweiz. Bild: Gaetan Bally/Keystone

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Rechtspopulismus, der Anschlag auf Borussia Dortmund, der G-20-Gipfel in Hamburg: Die erfolgreichsten Tweets des Jahres aus Deutschland spiegeln das wider, was 2017 den nördlichen Nachbarn beschäftigte. Und was bewegte die Schweiz?

Es sind eher banale Alltagsbeobachtungen, die hierzulande Beachtung fanden. Nebenbei scheint aber auch ein grosses Thema durch, das weltweit den Menschen naheging: Der unterschwellige Sexismus, der uns immer noch überall begegnet – in bedachtlos gestellten Fragen oder im Supermarktregal.

Die Social-Media-Monitoring-Plattform Talkwalker hat für diese Zeitung die heurigen Tweets aus der Schweiz ausgewertet, die die meisten Interaktionen bekommen haben – Likes und Retweets. Unter den Top Ten (bereinigt um Tweets, die der Promotion dienten) befinden sich lediglich zwei Prominente: Comedienne Hazel Brugger und Tennis-Ass Roger Federer.

Platz 10 – Ein Tennisspieler aus Basel freut sich über den Erfolg eines Basler Fussballvereins.

Platz 9 – Ein Nilpferd in der Schweiz?

Platz 8 – Das Bild stammt selbst nicht aus der Schweiz – wäre aber sicher auch im Bündnerland denkbar.

Platz 7 – WC-Püppchen & Sprengmeister: Wenn Marketing-Experten in Fahrt kommen.

Platz 6 – Am 9. Februar kam es im französischen Atomkraftwerk zu einem Zwischenfall. Oder war es doch nur Druide Miraculix, der seinen Zaubertrank angerührt hat?

Platz 5 – Im Herbst verdoppelte Twitter die verfügbare Zeichenzahl von 140 auf 280. Dieser Nutzer bringt Ordnung in seinen Tweet.

Platz 4 – Twice ist eine koreanische Girlgroup und ein Social-Media-Phänomen. Die K-Pop-Stars besuchten im April im Rahmen einer Werbeaktion Bern und begeisterten mit ihrer gut dokumentierten Tanzeinlage unter der Zytglogge wohl nicht nur die Locals.

Platz 3 – Vielleicht sollte man die abschliessende Einschätzung den Kollegen Hasler und Hohler überlassen, aber auch ohne Expertenwissen ahnt man: Die «Zeugin» braucht ein gutes Alibi.

Platz 2 – Ja, das mit dem Sexismus: Würde ein Mann so eine Frage gestellt bekommen? Hazel Brugger dreht den Spiess um.

Platz 1 – Ein würdiger Spitzenplatz: Immer diese Ausländer – verweigern einfach die Anpassung!

Erstellt: 08.12.2017, 15:42 Uhr

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