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Facebook und ich – 10 Fragen zum Datenleck

Unerlaubt wurden Nutzerdaten weiterverkauft. Was das für Anwender bedeutet, was sie tun können, und wie es Facebook selbst trifft.

Nette Leute von nebenan oder Datensammler ohne Grenzen? Facebook-Stand an einer politischen Veranstaltung in den USA. (Archiv)
Nette Leute von nebenan oder Datensammler ohne Grenzen? Facebook-Stand an einer politischen Veranstaltung in den USA. (Archiv)
Joshua Roberts, Reuters

Was ist passiert?

Die Datenanalysefirma Cambridge Analytica soll im Zuge der US-Wahl 2016 Daten von Millionen von US-Facebook-Nutzern gesammelt haben. Ziel sei es gewesen, eine Software für die Kampagne des Präsidentschaftskandidaten Donald Trump zu programmieren, um Wählerentscheidungen vorauszusagen und zu beeinflussen. Christopher Wylie, der Cambridge Analytica bei der Datenakquise half, hat Medien nun erzählt, wie die Firma vorging. Das Ganze habe über einen Persönlichkeitstest auf einer App funktioniert, die Facebook-Nutzer herunterladen konnten. Der Cambridge-Professor und Initiator der App, Aleksandr Kogan, habe so Zugang zu Daten von 270’000 Nutzern erhalten. Die App sammelte allerdings auch Daten über Facebook-Freunde und Kontakte der Mitglieder. Daraus resultierte ein Datenpool aus bis zu 50 Millionen Profilen, die Kogan an Cambridge Analytica weitergab.

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