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Facebook-Suche findet künftig alle Nutzer

Das soziale Netzwerk schafft eine Einstellung ab, mit der sich Nutzer vor Suchanfragen verbergen konnten. Und rät zum Check der eigenen Privatsphäre-Einstellungen.

Künftig tauchen alle Mitglieder von Facebook bei Suchanfragen auf: Ein Nutzer klickt sich durch das soziale Netzwerk.
Künftig tauchen alle Mitglieder von Facebook bei Suchanfragen auf: Ein Nutzer klickt sich durch das soziale Netzwerk.
Keystone

Facebook verkauft die aktuelle Anpassung seiner Suche als fälligen Schritt. Die Einschränkung «Wer kann deine Chronik über den Namen finden» liess Nutzer ihr Profil bei Suchanfragen über den Namen verbergen. Laut Michael Richter, dem Privatsphäreverantwortlichen des Unternehmens, verwendete nur «ein kleiner Prozentsatz» der Nutzer aktuell die Einstellung.

Diese warnt Facebook in den kommenden Wochen vor dem Wegfall der Funktion. Die Meldung können Nutzer nur bestätigen, eine Möglichkeit zur Ablehnung gibt es nicht. Für alle anderen Mitglieder hatte das Unternehmen die Suchblockade bereits im vergangenen Dezember abgeschaltet.

Nutzer müssen selbst regeln, was andere sehen

Als Grund für den Schritt gibt Richter an, dass die Einstellung nicht mehr zu der neuen Graph Search passe. Die Versteckfunktion habe ausserdem dazu geführt, dass sich die Suche «defekt angefühlt habe». So seien Profile, die etwa über Beiträge in der Timeline erreichbar gewesen seien, nicht in der Suche aufgetaucht.

Facebook zwingt damit seine Nutzer, ihre öffentliche Sichtbarkeit über die Einstellungen der einzelnen Beiträge zu steuern. Für neue Status-Updates geschieht dies über die Auswahl neben dem Knopf «Posten». Gesammelt regeln lässt sich die Sichtbarkeit über die Privatsphäre-Einstellungen unter «Wer kann meine Inhalte sehen?». Dorthin führt ein Klick auf das Zahnrad rechts oben im Browserfenster.

Die dortigen Einstellungen ändern jedoch nichts daran, dass künftig alle Nutzer per Textsuche auffindbar sind. Sie regeln lediglich, was andere sehen, wenn sie ein Profil öffnen.

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