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Gott macht Schluss

Auf Twitter unterhielt @TheTweetOfGod seine zwei Millionen Follower mit dem Unmut eines frustrierten Schöpfers. Jetzt verabschiedet er sich.

Der Schöpfer: Komiker David Javerbaum schlüpfte während fünf Jahren in die grösste aller möglichen Rollen.
Der Schöpfer: Komiker David Javerbaum schlüpfte während fünf Jahren in die grösste aller möglichen Rollen.
(pd)

Das Wort Gottes in 140 Zeichen: Der amerikanische Komiker David Javerbaum perfektionierte diese Idee seit 2010. In über 10'000 Tweets liess er seine Schöpfung unter anderem wissen, dass er wirklich keinen Plan habe. Nun verabschiedete sich der Herr endgültig von Twitter. Das nicht ohne ein misanthropisches Geleitwort:

Die humorig-übellaunigen Botschaften brachten @TheTweetOfGod bis heute rund 2,3 Millionen Anhänger, während er selbst bloss einem einzigen Twitterer folgte, nämlich Justin Bieber. Die Tweets drehten sich um Politik, Fussball oder die angeblichen neuen zehn Plagen – darunter die Fifa und der Klimawandel. Eine Konstante der Tweets und Quelle der meisten Pointen: Gott ist mit dem Zustand seiner Schöpfung alles andere als zufrieden.

Unter den besten Tweets findet sich Theologisches:

Kommentare zu Lionel Messis Fussballkünsten:

Einblicke in das Familienleben des Schöpfers:

Göttliche Willkür:

Und das eine oder andere Plädoyer für den Atheismus:

David Javerbaum begründet seinen Abschied von Twitter unter anderem damit, dass kürzlich sein Konto gehackt worden sei. Ausserdem sei es Zeit für etwas Neues, wie er der Radiosendung «The Frame» sagte. Javerbaum arbeitete während elf Jahren für Jon Stewarts satirische Nachrichtensendung «The Daily Show». Eine seiner aktuellsten Arbeiten ist eine Broadway-Komödie, in der Javerbaum ebenfalls den Allmächtigen auftreten lässt.

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