Zum Hauptinhalt springen

Lennons blutverschmierte Brille auf Twitter

Yoko Ono verschickte via Twitter ein Bild der blutverschmierten Brille von John Lennon. Sie setzt sich damit bei ihren 3,7 Millionen Followern für ein strengeres Waffengesetz in den USA ein.

Ein Schock damals und heute: Die blutverschmierte Brille von John Lennon. (Archivbild)
Ein Schock damals und heute: Die blutverschmierte Brille von John Lennon. (Archivbild)
Keystone

Mit dem Foto der blutverschmierten Brille von Ex-Beatle John Lennon hat seine Witwe Yoko Ono für eine strengere Waffengesetzgebung in den USA geworben. Das Foto wurde gestern im Internet massenhaft weiterverbreitet.

Yoko Ono hatte es am Mittwoch an ihre 3,7 Millionen Follower beim Kurznachrichtendienst Twitter geschickt. «Der Tod eines geliebten Menschen ist eine schreckliche Erfahrung», kommentierte sie das Bild von der Brille, die Lennon am Tag seiner Erschiessung in New York getragen hatte. «Nach 33 Jahren vermissen unser Sohn Sean und ich ihn immer noch.»

«Wir verwandeln die USA in ein Kriegsgebiet»

Das Foto von der Brille war überschrieben mit dem Satz: «Mehr als 1'057'000 Menschen wurden in den USA durch Waffen getötet, seit John Lennon am 8. Dezember 1980 getötet wurde.» Das Foto verschickte Yoko Ono aus Anlass ihrer Hochzeit mit Lennon vor 44 Jahren.

Sie wandte sich mit weiteren Twitter-Nachrichten gegen das liberale Waffenrecht in den USA. «Wir verwandeln dieses schöne Land in ein Kriegsgebiet», schrieb sie.

Republikaner stellen sich quer

Ein Amoklauf an einer Grundschule in der Kleinstadt Newtown im Dezember, bei dem der Täter auch 20 kleine Kinder erschoss, hatte die Debatte über das Waffenrecht in den USA neu entfacht. Die Regierung von US-Präsident Barack Obama setzt sich für schärfere Bestimmungen ein.

Die entscheidenden Punkte wie lückenlose Hintergrund-Checks für Waffenkäufer sowie das Verbot von Sturmgewehren und Magazinen mit hoher Patronenzahl benötigen aber die Zustimmung des Kongresses. Dort stellen sich insbesondere die Republikaner quer.

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch