Teenager sollen erst mit 16 Jahren auf Facebook

Die EU schlägt eine Anpassung des Datenschutzgesetzes vor: Das Mindestalter für Online-Netzwerke soll von 13 auf 16 angepasst werden.

Facebook-Account nur noch ab 16 Jahren: Facebook-App auf dem Handy. (Archiv)

Facebook-Account nur noch ab 16 Jahren: Facebook-App auf dem Handy. (Archiv) Bild: Keystone

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Für Snapchat, Facebook, Instagram und Co. müssen Jugendliche bald mindestens 16 Jahre alt sein. Zumindest wenn ein Vorschlag von EU-Politikern angenommen wird, schreibt «The Times».

So soll das Mindestalter auf sozialen Netzwerken von 13 auf 16 Jahre hochgeschraubt werden. Sind die Teenager zu jung, gibt es für sie keinen Zugang zu einem Profil – so zumindest die Idee. Eine Ausnahme soll bei Jugendlichen gemacht werden, die eine Unterschrift der Eltern vorweisen können. Doch nicht nur Betreiber der verschiedenen Plattformen scheinen den Vorschlag nicht ganz so toll zu finden.

Auch Experten für Kinderschutz schlagen Alarm: Die Gefahr sei gross, dass das Verbotene umso mehr locke, heisst es. Zudem würden sich Jugendliche im Internet auch Hilfe holen, sagt Larry Magid, CEO der Firma Connect Safely. Soziale Medien seien in vielen Fällen der einzige Weg, Jugendliche mit Problemen oder Depressionen abzuholen. Denn dort würden sie sich austauschen oder zumindest mitteilen, sagt Magid weiter. «Und nicht zu vergessen: Das soziale Netzwerk ist oft die einzige Quelle, sich Wissen anzueignen – ausserhalb des Klassenzimmers.» (nab)

Erstellt: 15.12.2015, 10:16 Uhr

Artikel zum Thema

Das Twitter-Gewitter nach der Auslosung

#Euro2016 bietet beste Unterhaltung auf Social Media: Von Mario Balotelli, über Thomas Müller bis Xherdan Shaqiri und Marcel Koller. Mehr...

«Nicht auf dem Niveau von Irina Beller»

Papst Franziskus wird im Web als Rapper herumgeboten. Können die Katholiken von Social Media profitieren? Dazu der Zürcher Kirchensprecher. Mehr...

«Game of Thrones»-Star stellt Weltrekord im Bierfasswerfen auf

Heute auf dem Boulevard: +++ Ferres nimmt Flüchtlinge auf +++ Kimmel feiert Black Friday +++ Capristo kritisiert Social Media +++ Mehr...

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Werbung

Weiterbildung

Ausbildung & Weiterbildung Finden Sie die passende Weiterbildung Technischer Kaufmann, Deutsch lernen, Coaching Ausbildung, Präsentationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung

Blogs

Mamablog Steinigung der Instagram-Mütter

Geldblog Negativzinsen: Was soll das?

Die Welt in Bildern

Harter Einsatz: Ein Demonstrant wird in Santiago de Chile vom Strahl eines Wasserwerfers getroffen. Die Protestbewegung fordert unter anderem höhere Untergrenzen für Löhne und Renten, günstigere Medikamente und eine neue Verfassung, die das Grundgesetz aus den Zeiten des Diktators Augusto Pinochet ersetzen soll. (9. Dezember 2019)
(Bild: Fernando Llano) Mehr...