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Weiss Facebook, was die Dritte Welt braucht?

Mit der Initiative Internet.org will eine Koalition um Mark Zuckerberg die Schwellenländer kostenlos mit Internet versorgen. Doch dem Projekt erwächst Widerstand.

Handys sind auch in Entwicklungsländern verbreitet – doch am Internetzugang mangelt es.Foto: Anindito Mukherjee (Reuters)
Handys sind auch in Entwicklungsländern verbreitet – doch am Internetzugang mangelt es.Foto: Anindito Mukherjee (Reuters)

Während inzwischen mehr als die Hälfte der Menschheit ein Mobiltelefon besitzt, ist der Zugang zum Internet nach wie vor ein Luxusgut. 60 Prozent der globalen Bevölkerung sind offline. In den Entwicklungsländern sind es sogar 70 Prozent, die nicht am Internet partizipieren können. Das ist vor allem eine Preisfrage: Ein mobiler Datenzugang kostet in Entwicklungsländern im Schnitt etwa zehn Prozent des monatlichen Einkommens und ist somit unerschwinglich. Das hat die Alliance for Affordable Internet ermittelt. Das ist eine Initiative, an der unter anderem Google, Intel, Cisco und Facebook beteiligt sind.

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