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«Wir haben eure Steuergelder für den Rettungsschirm»

Schlechte PR für die Bank of America: Ein Unbekannter hat auf Google Plus ein Unternehmensprofil eröffnet und spöttische Beiträge und Fotos publiziert.

In verbissener Pose: Der inzwischen pensionierte CEO Ken Lewis auf Google Plus.
In verbissener Pose: Der inzwischen pensionierte CEO Ken Lewis auf Google Plus.

Kaum hat Google sein soziales Netzwerk Google Plus für Unternehmen und Marken geöffnet, hat bereits das erste Unternehmen eine grössere Identitätskrise. Eine unbekannte Person hat anfangs Woche still und heimlich eine Online-Dependance für Bank of America eröffnet.

Dabei publizierte die Person auf der vermeintlichen Profilseite keine Nettigkeiten. Im Gegenteil: Die Fotogalerie zeigte eine Reihe unvorteilhafter Bilder des mittlerweile pensionierten CEO Ken Lewis. Auch die Einträge waren von spöttischer Natur. So hiess es beispielsweise: «Heute Abend grosse Firmenparty im zwangsversteigerten Haus.» Weiter: «Wir haben eure Steuergelder für den Rettungsschirm bekommen, während eure Hypotheken steigen.» Oder: «Wir sind entschlossen, so viel Geld wie möglich zu machen aus Wucher, Bestechung, Insiderhandel, Erpressung und Kartengebühren.» Makaber las sich auch die Verlautbarung, dass die Occupy-Wall-Street-Demonstranten den Mund halten sollen, ansonsten würde man ihre Konten sperren.

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