Zum Hauptinhalt springen

Tennis-MachtkampfDjokovics Verbündeter flippt in Miami aus und attackiert Tourchef

Der Kanadier Vasek Pospisil ist Mitgründer der neuen Spielergewerkschaft. In Miami wird ihm alles zu viel, er scheidet nach einem Eklat im Startspiel aus. Trotzdem erhält er grossen Support.

Mit dem Kopf nicht auf dem Platz: Vasek Pospisil auf dem Weg zu seiner Startniederlage in Miami, während der er ATP-Chef Gaudenzi attackierte.
Mit dem Kopf nicht auf dem Platz: Vasek Pospisil auf dem Weg zu seiner Startniederlage in Miami, während der er ATP-Chef Gaudenzi attackierte.
Foto: Michele Sandberg (Getty Images)

Mit Titelverteidiger Roger Federer, Rafael Nadal und Novak Djokovic fehlen die ganz grossen Namen am Miami Open. Für die ersten Schlagzeilen sorgte denn auch ein Mann aus der zweiten Reihe: Vasek Pospisil, der zusammen mit Djokovic 2020 eine neue Spielergewerkschaft (PTPA) gegründet hatte, verlor in seiner Erstrundenpartie die Nerven und trug den Machtkampf, der sich hinter den Kulissen zugespitzt hat, an die Öffentlichkeit.

Der Kanadier, die Nummer 67 der Weltrangliste, zerlegte am Ende des ersten Satzes gegen Mackenzie McDonald zwei Schläger, womit er eine Verwarnung und einen Punktabzug hinnehmen musste und so den Satz verlor. Danach liess der 30-Jährige gegenüber Stuhlschiedsrichter Arnaud Gabas Dampf ab. «Eineinhalb Stunden lang hat mich der Vorsitzende der ATP in einem Spielermeeting wie verdammt angeschrien, weil ich versucht habe, die Spieler zu vereinen. Eineinhalb Stunden lang. Der Vorsitzende der ATP. Holt ihn hier raus, dieses verdammte Arschloch. Warum unterstütze ich das?»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.