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Sweet HomeDo the wild thing

Wachen Sie auf, brechen Sie aus und schalten Sie auch in Ihrer Wohnung um von brav auf crazy.

Wilde Träume

Okay, momentan wohnt man eher auf Nummer sicher: traditionell, normal, dezent, streng, praktisch und flexibel. Aber heute machen wir einen kleinen Ausflug. Wir brechen aus und geben uns dem wilden Mustermix hin. Denn mal ehrlich: Buntes, Freches und Gewagtes machen einfach Freude. Beim Einrichten ist es nämlich so ähnlich wie in der Mode. Selbst Menschen, die immer nur neutrale Farben und strenge Schnitte tragen, haben schon mal das geblümte Hippiekleid oder das farbig gestreifte Hemd in den Händen gehabt.

Auch wenn Sie sich für gewöhnlich weniger für Muster begeistern können: Das Kissen, das wie ein Foulard wirkt, die Bettwäsche, die alles andere als bieder ist, eine gewagte Tapete, ein wilder Polsterstoff oder ein kunstvoll bemaltes Möbel verführen zum Fremdgehen. Diese Bettwäsche, Kissen und das Seidenpyjama sind vom angesagten Fashionlabel La Double J, bei dem vom Badekleid über die Bluse bis zur Gesichtmaske alles poppig, stylish und begehrenswert ist.

Hier blüht was

Schon viel länger gibt es die amerikanische Boutiquekektte Anthropologie, die Mode und Wohnen im bunten, kunstvollen Boho-Stil zusammenbringt. Leider ist bei Anthropologie, wie so oft bei erfolgreich gewordenen Unternehmen, der Lack ein wenig abgeblättert. Die Filialen in London wirken ein bisschen verramscht. Und doch findet man auf Katalogbildern und in den Webshops von Anthropologie edle Möbelstücke, die kunstvoll, anders und einzigartig sind. Zudem gibt es Tapeten und Homeware, die den Spagat zwischen Kunsthandwerk und Alltagstauglichkeit schaffen. Natürlich gibt es auch die passenden Kleider und Accessoires, inspirierende Bücher und Beauty-Artikel. Ein schönes Beispiel, wie der Anthropologie-Totallook aussehen kann, zeigt dieses Bild, bei dem Wände und Möbel kokett aufblühen. (Bild: Anthropologie)

Flower Power für den Lounge Chair

Blumen sind auch da eine Überlegung wert, wo man sie eigentlich nie einsetzen würde. Zum Beispiel als Polsterstoff für einen coolen Seventies Lounge Chair! (Bild über: SF Girl)

Kunst am Möbel

Ist dieses kleine Schränkchen nicht entzückend? Die gute alte Kunst der Bauernmalerei gibt es praktisch in jeder Kultur. Mit Farben, Mustern, Blumen und Ornamenten hat man nämlich schon immer Möbelstücke zu Schmuck gemacht. Diese Art Malerei ist ein wichtiger Teil der Volkskunst. (Bild über: Kreadiy)

Hingucken und hinsetzen

Nochmals zurück zum Polsterstoff. Der muss nicht immer uni oder gar beige sein. Gerade eine grosse, moderne (oder etwas aus der Zeit gekommene) Wohnlandschaft blüht regelrecht auf, wenn sie einen gemusterten Bezug bekommt, der alles andere als dezent ist. (Bild über: Style by Emily Henderson)

Mauerblümchen

Hübsche, biedere Blümchen an der Wand waren gestern. Heute zeigen sich auch geblumte Tapeten stark, bunt und wild. Damit können Sie zum Beispiel einen Eingangsbereich beleben und gleichzeitig ein Durcheinander in der Garderobe geschickt tarnen. (Bild über: Planète Déco)

Auf einmal cool

Dasselbe gilt für Blümchen und Omasessel. Wählen Sie anstelle des dezenten Blumendessins ein eher ungewohntes, wildes Blumenmuster – und schon wird auch ein ganz normaler alter Sessel cool und crazy. (Bild über: Claire Brody Designs)

In Love

Wilde Tapeten gab es schon mal – nämlich in den Seventies. Damals hat man poppige Blümchen mit viel Weiss gemischt und damit einem Zuhause eine neue Art von Romantik verliehen. Hier wurde es ähnlich umgesetzt: Wilde Tapete, weisse Farbe und viel Pop sind die Zutaten dafür. (Bild über: Lonny)

Ach, wie süss!

Wer nun ein bisschen traurig ist, dass romantische, süsse Blümchenstoffe oder Tapeten von wilden poppigen Artgenossen verdrängt werden, kreiert ganz einfach eine wilde Mischung mit Süssem. In diesen reizvollen putzigen Schlafzimmer ist das gelungen. (Bild über: Manga Com Pinementa)

Nicht abwarten, Tee trinken!

Was Missoni, Versace und momentan Gucci mit viel Euphorie tun – nämlich mit Mustern und Farben Mode, Geschirr und Möbel schmücken und alles wild mischen –, haben mittlerweile viele Modehäuser auf dem Programm. Dabei ist Preen by Thornton Bregazzi ein hübschen Beispiel. Hier sehen Sie eine Teeszene, die zeigt, wie überaus charmant ein Mix auch bei einem traditionellen Vergnügen aussehen kann.