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Corona vs. KulturDornröschen schläft schon wieder

Eben erst gestartet, kommt der Schweizer Kulturbetrieb schon wieder ins Stottern. Im Zürcher Opernhaus mussten Ballettaufführungen wegen Corona abgesagt werden.

Hier hat das Virus leichtes Spiel: Szene aus Christian Spucks Choreografie zu Tschaikowskys «Dornröschen».
Hier hat das Virus leichtes Spiel: Szene aus Christian Spucks Choreografie zu Tschaikowskys «Dornröschen».
Foto: Gregory Batardon

Eben erst hat man in den Schweizer Theatern und Konzertsälen mit Glanz und Gloria und einer genau austarierten Mischung von Vorsicht und Optimismus die Saison eröffnet nun kommt der Betrieb bereits wieder kräftig ins Stottern. Absagen, Verschiebungen, Umprogrammierungen: Fast nichts von dem, was in den Spielplänen steht, ist sicher.

Am härtesten hat es das Zürcher Opernhaus getroffen: Am Wochenende mussten zwei Aufführungen von Christian Spucks eben erst uraufgeführtem «Dornröschen» abgesagt werden, weil jemand in der Compagnie an Covid-19 erkrankt ist. Das Risiko war bekannt, aber unumgänglich: Da eine grosse Ballettproduktion ohne Körperkontakt kaum möglich ist, befinden sich derzeit alle Tänzerinnen und Tänzer in einer zehntägigen Quarantäne. Ob die nächste «Dornröschen»-Vorstellung am 27. Oktober stattfinden kann, ist noch offen.

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