Dossier: Buchkritiken

Tops und Flops: Welche Neuerscheinungen die Literaturwelt bewegen.

Übersicht

Der Luxus der Langsamkeit

Christoph Ransmayr versetzt uns im Roman «Cox oder Der Lauf der Zeit» in ein märchenhaftes China. Dort lässt sich ein allmächtiger Kaiser eine besondere Uhr konstruieren. Mehr...

Despot mit Stil

Eine opulente Biografie beleuchtet den jugoslawischen Führer Josip Broz Tito – als Revolutionär, Partisan, Lieblingsdiktator und Schürzenjäger. Mehr...

Verliebt in den «Kinogeher»

Essay Walker Percy ist der geistige Vater von Jack, einem entrückten Romanhelden, der auf Frauen ungeheuer anziehend wirkt. Weil er über Zartsinn verfügt. Und obwohl er besitzergreifend ist. Mehr...

Im Würgegriff von Mrs Whiting

Richard Russo? Kaum jemand kennt diesen grossartigen amerikanischen Autor. Für «Empire Falls» erhielt er 2002 den Pulitzer-Preis. Jetzt kann man den Roman endlich auf Deutsch lesen. Mehr...

Reisen in ein zerrissenes Land

Der israelische Schriftsteller Nir Baram bereiste 2014 und 2015 die von Israel besetzten Gebiete im Westjordanland. Seine Berichte in Buchform sind bewegend und ernüchternd. Mehr...

Liebes Kindchen, böse Seele

Im Roman «Andersen» denkt sich Charles Lewinsky einen Fötus mit den vollständigen Erinnerungen eines Erwachsenen aus. Mehr...

Zu Gast an Britanniens unendlicher Dinnerparty

«Ein Tanz zur Musik der Zeit»: Das zwölfbändige Romanwerk von Anthony Powell erscheint endlich vollständig auf Deutsch. Mehr...

Inside «Weltwoche»

Bruno Ziauddin war einmal in der Chefredaktion von Roger Köppels Zeitung. Jetzt hat er einen Medienroman geschrieben. Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen sind natürlich rein zufällig. Mehr...

Abschied vom Ich

Ben Lerners hoch komischer Roman «22:04» lässt einen Dichter durch die digitale Welt stolpern. Ein aufregendes Buch über unsere Zeit und die Suche nach einer Utopie. Mehr...

Der SS-Mann und die First Lady von Auschwitz

Martin Amis’ umstrittener Roman «Interessengebiet» zeigt den Holocaust als schwarze englische Komödie. Mehr...

Erhellender Blick hinter rauchende Reagenzgläser

Ein Sachbuch über Chemie lässt die Funken sprühen – in Theorie und Praxis. Mehr...

Das Wohnheim als Setz-Kasten

Der österreichische Autor Clemens Setz hat wieder ein genialisches und höchst irritierendes Buch geschrieben. Am 10. September kommt er nach Zürich. Mehr...

Das «Einschlafbuch» ist zu langweilig

Mamablog Die «etwas andere Gutenachtgeschichte» hat einen Haken: Im Selbstversuch durchschaut der Zuhörer, wie der Hase läuft. Zum Blog

Kunst als Trennungstherapie

Die deutsche Autorin und Wahl-Bündnerin Angelika Overath erzählt in ihrem neuen Roman von Bildern, die zu sprechen beginnen. Mehr...

Die Seifenblase darf nicht platzen

Kritik Martin Suter dreht in seinem neuen Roman «Montecristo» keine Zigarren, sondern ein grosses Rad. Es geht um doppelte Banknoten, tollkühne Spekulationen und (fast) um die Rettung der Welt. Mehr...

Wie Bücher uns die Welt erklären

Wer etwas über Seuchen wissen will, soll Camus lesen. Homer zeigt, was beim Krieg passiert, von Marías erfährt man etwas über die Fehler der Geheimdienste. Und was Orwell voraussagte, ist in vielem wahr geworden. Mehr...

Als Europa am Boden lag

Kritik In «Der wilde Kontinent» erzählt Keith Lowe von den «Jahren der Anarchie» von 1943 bis 1950. Der Zweite Weltkrieg war zu Ende, aber was folgte, waren Racheakte und Säuberungen. Mehr...

Das schönste Weihnachtsgeschenk …

… ist, na klar, ein Buch. Das findet auch die Kulturredaktion und empfiehlt deshalb Bücher, die im Laufe des Jahres besonders gefallen haben. Mehr...

Zwiegespräch mit dem Heupferd

Hans Magnus Enzensberger erinnert sich in «Tumult» an die wilden Jahre um 1968. Bei allen Pirouetten gibt er mehr von sich preis, als er wohl selbst im Sinn hatte. Mehr...

Das Urinal als Megafon

Wir brauchen den Widerling Marquis de Sade, weil er uns daran erinnert, wozu wir fähig sind. Darin liegt seine Anstössigkeit, wie eine neue Biografie zu seinem 200. Todesjahr zeigt. Mehr...

Alles stinkt, nur einer duftet

Ein Roman wie eine Sturzgeburt: In Katja Kettus «Wildauge» lässt sich eine Hebamme mit einem deutschen SS-Offizier ein und gerät in einen Taumel der Brutalität. Mehr...

An der Front der Ehe

Sofi Oksanen ist der Star der finnischen Literatur und längst auch international ein Begriff. Ihr neuer Roman setzt zwei Paare der baltischen Kriegsgeschichte aus – und ist spannend wie ein Thriller. Mehr...

Die Faszination der Oberfläche

Tao Lin gilt als «It-Boy» der New Yorker Literaturszene. Seinen Roman «Taipeh» bevölkern Menschen, die irgendwie Künstler sind, ständig Drogen nehmen und das Netz für die Wirklichkeit halten. Mehr...

Scharfer Kontrast zum Himmelsblau

Die bengalisch-amerikanische Autorin Jhumpa Lahiri hat für ihren zweiten Roman «Das Tiefland» eine härtere Gangart angeschlagen – und trifft uns dort, wo wir weich sind. Mehr...

Aus Kafkas Schatten heraus

Eine neue Werkausgabe wirbt für das literarische und essayistische Schaffen von Max Brod. Er tat so viel für andere, dass man ihn selbst dabei vergass. Mehr...

Ein Reigen grandioser Bilder, der unvollendet bleiben muss

Der türkische Schriftsteller Sabahattin Ali erzählt von Korruption und Dekadenz am Vorabend des Ersten Weltkriegs. Mehr...

Bloss weg vom Hier, Jetzt und Ichsein

Eleonore Freys Helden sind «Unterwegs nach Ochotsk». Ankommen tun sie nicht. Mehr...

Seitenhiebe eines Ex-Diplomaten

Ex-Botschafter Paul Widmer kritisiert in seinem «Handbuch» Calmy-Reys Neutralitätspolitik und die «Megafondiplomatie» mit viel zu vielen E-Mails. Die Kritik steht – ganz diplomatisch – zwischen den Zeilen. Mehr...

Die Scham über die Scham

Drei Frauen, viele Lügen und ein wenig Magie: Marie NDiayes neuer Roman «Ladivine» erzählt davon, was der Rassismus in einem Leben anrichten kann. Mehr...

Atombusen revisited

«Das Glück der Flüchtigen», ein ehrgeiziger Roman des Schweizers Max Dohner, erzählt von der Wehmut zweier Männer. Mehr...

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Gamen in der Schule

Die Schule bereitet Kinder auf die Arbeitswelt vor. Das Rüstzeug soll auch spielerisch vermittelt werden.

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