Dossier: Der Fall Carlos

Die Kontroverse um die Einzeltherapie des jugendlichen Straftäters reisst nicht ab. Wie bekannt wurde, hat das Sondersetting rund eine Million Franken gekostet.


News

Gericht straft und ermahnt Carlos

Einer der bekanntesten Straftäter der Schweiz, der 21-jährige Carlos, muss für 18 Monate ins Gefängnis. Er hat einem etwas jüngeren Bekannten einen heftigen Kinnhaken verpasst. Mehr...

Der Antikuschelknast

Er gilt als modernster Gefängnistrakt für Jugendliche – und er ist wegen Personalmangels stillgelegt. Ein Sozialpädagoge glaubt zu wissen, weshalb keiner in Uitikon arbeiten will. Mehr...

Es gab kein Messer – Freispruch für Carlos

Die Aufnahme einer Überwachungskamera entlarvte die Drohung an der Langstrasse als erfunden. Mehr...

Es kommt zum Prozess gegen «Carlos»

Der junge Straftäter muss sich in gut drei Wochen erstmals als Erwachsener vor Gericht verantworten – mit einem prominenten Anwalt auf seiner Seite. Mehr...

«Carlos» ist frei

Der jugendliche Straftäter ist heute aus der Haft entlassen worden. Das hat das Zürcher Obergericht entschieden. Die Rückfallgefahr habe sich «deutlich abgeschwächt». Mehr...

Interview

«Bin ich verantwortlich für Carlos' Schicksal? Gute Frage»

Interview Filmemacher Hanspeter Bäni hat die Diskussion über das Sondersetting für einen straffälligen Jugendlichen ausgelöst. Er erklärt, warum er mit einem zweiten Film nachdoppelt, der heute Abend zu sehen ist. Mehr...

«Ein Kind, das sich mehr zutraut, kann auch mehr»

Interview Der IQ steigt bei Kindern mit hoher seelischer Widerstandskraft. Kinderpsychologe Klaus Fröhlich-Gildhoff erforscht, wie man bei Kindern und Jugendlichen die sogenannte Resilienz fördern kann. Mehr...

Fall Carlos: «Wir haben wirklich alles versucht»

Carlos' Sondersetting ist beendet. Der fallführende Jugendanwalt Patrik Killer erklärt die Hintergründe und sagt, wie es mit dem 18-Jährigen weitergeht. Mehr...

«Ich trete nicht als moralische Instanz auf»

Als Gefängnisseelsorger begleitet Markus Giger unter anderem auch Carlos. Er erlebt nur selten, dass junge Straftäter sich nicht mit ihm unterhalten wollen. Mehr...

«Bundesgericht segnet Querulantentum ab»

Der Zürcher Justizdirektor Martin Graf übt massive Kritik an den Schweizer Richtern im Fall Carlos. Das Bundesgericht habe mit seinem Entscheid die «Obstruktion eines Jugendlichen» belohnt. Mehr...

Meinung

Überschritt die Justiz die rote Linie?

Kommentar Sollten die Vorwürfe im Fall Carlos zutreffen, sind Konsequenzen unausweichlich. Mehr...

Politik mit dem System Sippenhaft

Analyse Der «Fall Flaach» ist ein Lehrstück dafür, was passiert, wenn Politiker nur ihre Empörung bewirtschaften. Mehr...

Wie gefährlich ist Carlos?

Analyse Die Entwicklungen in dieser Woche rund um den landesweit als Carlos bekannt gewordenen jugendlichen Straftäter haben für Verwirrung gesorgt. Mehr...

Martin Graf und drittens

Analyse Ein Politiker, der seine Niederlage nicht zusammenbeisst und auslächelt, hat etwas Sympathisches. Mehr...

«Hey Paps, ich will ein 2-Minuten-Ei»

Der bekannteste Schweizer Jugendliche (Carlos) und sein Vater leben seit einigen Tagen in einer städtischen Notwohnung. Wie friedlich sie es dort (wahrscheinlich) haben, zeigt dieser fiktive Frühstücksdialog. Mehr...

Hintergrund

Ein Glücksfall für die grüne Sache

Der abgewählte Justizdirektor Martin Graf hat eine neue Aufgabe gefunden. Für seinen grünen Parteikollegen Martin Ott kam er gerade zur rechten Zeit. Mehr...

Er legt sich mit Vatikan und Bundesgericht an

Martin Graf, der grüne Zürcher Justizdirektor, wäre als Diplomat eine Katastrophe. Nun ist er Regierungsrat und polarisiert mit undiplomatischen Äusserungen über Bischof Huonder, Rom und Richter. Mehr...

Ein junger Mann namens Carlos

Porträt Monatelang hat der junge Straftäter Carlos die Schlagzeilen beherrscht. Und blieb doch ein Phänomen. Wer ist dieser nun erwachsene Mann, der bald vor Gericht steht? Mehr...

Der Medienhype im «Fall Carlos»

Die grössten Schweizer Medien haben über den «Fall Carlos» 1053-mal berichtet. Diese Dynamik angetrieben hat die «Haltung der Politik». Mehr...

Zürich gibt pro Jahr 44 Millionen für junge Straftäter aus

Der Fall Carlos und die Folgen: Die Ausgaben der Zürcher Jugendanwaltschaften haben sich in den vergangenen zehn Jahren nahezu verdoppelt. Woran liegt das? Mehr...





Gericht straft und ermahnt Carlos

Einer der bekanntesten Straftäter der Schweiz, der 21-jährige Carlos, muss für 18 Monate ins Gefängnis. Er hat einem etwas jüngeren Bekannten einen heftigen Kinnhaken verpasst. Mehr...

Der Antikuschelknast

Er gilt als modernster Gefängnistrakt für Jugendliche – und er ist wegen Personalmangels stillgelegt. Ein Sozialpädagoge glaubt zu wissen, weshalb keiner in Uitikon arbeiten will. Mehr...

Es gab kein Messer – Freispruch für Carlos

Die Aufnahme einer Überwachungskamera entlarvte die Drohung an der Langstrasse als erfunden. Mehr...

Es kommt zum Prozess gegen «Carlos»

Der junge Straftäter muss sich in gut drei Wochen erstmals als Erwachsener vor Gericht verantworten – mit einem prominenten Anwalt auf seiner Seite. Mehr...

«Carlos» ist frei

Der jugendliche Straftäter ist heute aus der Haft entlassen worden. Das hat das Zürcher Obergericht entschieden. Die Rückfallgefahr habe sich «deutlich abgeschwächt». Mehr...

«Carlos» blitzt vor Bundesgericht ab

Der 19-Jährige hat sich vergeblich dagegen gewehrt, noch länger in Untersuchungshaft zu sitzen. Das Bundesgericht hat entschieden, dass das in seinem Fall nötig sei. Mehr...

Anklage gegen Carlos wegen angeblicher Bedrohung

Gegen den jugendlichen Straftäter ist Anklage erhoben worden. Er soll einen Mann mit einem Messer bedroht haben. Carlos wehrt sich gegen die angeordnete Sicherheitshaft. Mehr...

Carlos kommt noch nicht frei

Das Zwangsmassnahmengericht hat die Untersuchungshaft für den Straftäter verlängert. Es bestehe Wiederholungsgefahr. Mehr...

Polizei nimmt «Carlos» fest

Der unter einem Pseudonym landesweit bekannt gewordene 19-Jährige ist nach einer Auseinandersetzung im Zürcher Langstrassenquartier verhaftet worden. Er soll jemandem gedroht haben. Mehr...

Notwohnung für «Carlos»

Gemäss einem Bericht erhält der junge Straftäter «Carlos» von der Stadt Zürich Unterstützung: Zusammen mit seinem Vater soll er in eine städtische Notwohnung einziehen. Mehr...

«Es hagelte Morddrohungen»

Er stand im Zentrum des grössten Shitstorms, den die Schweiz in den letzten Jahren erlebt hatte. Jetzt gab Hansueli Gürber ein Interview zum Fall Carlos. Mehr...

SRF kommt mit Film Carlos 2.0

«Von Carlos und anderen jugendlichen Straftätern»: Das Schweizer Fernsehen kündigt einen neuen Dokumentarfilm an und verfolgt damit ein bestimmtes Ziel. Mehr...

Sondersetting für Carlos wird beendet

Der unter dem Pseudonym Carlos bekannt gewordene Straftäter kommt ganz frei. Das Sondersetting wird aufgehoben, die Begleitung endet im Herbst. Mehr...

Carlos posiert mit Ex-Posträuber

Der straffällig gewordene junge Mann zeigt sich auf Facebook mit einem ehemaligen Fraumünsterpost-Räuber auf der Langstrasse. Mehr...

Fall Carlos: Es gibt keine PUK und keinen Zusatzbericht

Der Kantonsrat hat den Fall Carlos vorerst abgeschlossen. Er hat weder eine PUK noch einen Zusatzbericht gefordert. Aber es gab harsche Kritik am Justizdirektor. Mehr...

Das jüngste Opfer im Fall Carlos

Oberjugendanwalt Marcel Riesen hat seinen PR-Berater beurlaubt – und dessen ­Honorar bekannt gegeben. Mehr...

Carlos wohnt bei Thaiboxtrainer Beqiri

Weil es schwierig sei, in der Region Basel eine Wohnung für Carlos zu finden, wohnt der 18-Jährige beim Clan von Shemsi Beqiri, seinem früheren Thaiboxlehrer. Der Jugendliche darf auch wieder ins Thaiboxtraining. Mehr...

Fall Carlos: Justiz ermittelt wegen Verletzung des Amtsgeheimnisses

Die Behörden wollten gar nicht so recht wissen, woher der «Sonntags-Blick» die Bilder der von Carlos verwüsteten Gefängniszellen hatte. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft. Mehr...

Der teuerste Häftling kostet 58'000 Franken im Monat

Sondersettings wie im «Fall Carlos» gibt es im Kanton Bern keine. Dennoch verursacht die Betreuung von Straftätern hohe Kosten, wie in einer Fragestunde in Berns Grossem Rat bekannt wurde. Mehr...

Kollegen sollen Carlos in Holland besuchen dürfen

Bereits zum dritten Mal trat Regierungsrat Martin Graf (Grüne) vor die Medien, um im Fall Carlos Stellung zu nehmen. Tagesanzeiger.ch/Newsnet berichtete live. Mehr...

«Bin ich verantwortlich für Carlos' Schicksal? Gute Frage»

Interview Filmemacher Hanspeter Bäni hat die Diskussion über das Sondersetting für einen straffälligen Jugendlichen ausgelöst. Er erklärt, warum er mit einem zweiten Film nachdoppelt, der heute Abend zu sehen ist. Mehr...

«Ein Kind, das sich mehr zutraut, kann auch mehr»

Interview Der IQ steigt bei Kindern mit hoher seelischer Widerstandskraft. Kinderpsychologe Klaus Fröhlich-Gildhoff erforscht, wie man bei Kindern und Jugendlichen die sogenannte Resilienz fördern kann. Mehr...

Fall Carlos: «Wir haben wirklich alles versucht»

Carlos' Sondersetting ist beendet. Der fallführende Jugendanwalt Patrik Killer erklärt die Hintergründe und sagt, wie es mit dem 18-Jährigen weitergeht. Mehr...

«Ich trete nicht als moralische Instanz auf»

Als Gefängnisseelsorger begleitet Markus Giger unter anderem auch Carlos. Er erlebt nur selten, dass junge Straftäter sich nicht mit ihm unterhalten wollen. Mehr...

«Bundesgericht segnet Querulantentum ab»

Der Zürcher Justizdirektor Martin Graf übt massive Kritik an den Schweizer Richtern im Fall Carlos. Das Bundesgericht habe mit seinem Entscheid die «Obstruktion eines Jugendlichen» belohnt. Mehr...

«Jugendliche fühlen sich heute auffallend häufig als Opfer»

Die Sozialpädagogin Dagmar Müller leitet das Jugendheim Platanenhof in Oberuzwil. Isolation hält sie für masslos überschätzt. Mehr...

«Ich an Carlos’ Stelle wäre auch renitent»

Carlos hätte nicht eingesperrt werden dürfen, sagt heute das Bundesgericht. Wie Strafrechtsprofessor Daniel Jositsch das Urteil des höchsten Gerichts einschätzt. Mehr...

«Ich bringe Carlos in einem Jahr ins Berufsleben»

Sefika Garibovic gilt für viele austherapierte Jugendliche als letzte Chance. Diese sieht sie auch für Carlos. Ihn kennenzulernen, ist ihr grösster Wunsch. Mehr...

Überschritt die Justiz die rote Linie?

Kommentar Sollten die Vorwürfe im Fall Carlos zutreffen, sind Konsequenzen unausweichlich. Mehr...

Politik mit dem System Sippenhaft

Analyse Der «Fall Flaach» ist ein Lehrstück dafür, was passiert, wenn Politiker nur ihre Empörung bewirtschaften. Mehr...

Wie gefährlich ist Carlos?

Analyse Die Entwicklungen in dieser Woche rund um den landesweit als Carlos bekannt gewordenen jugendlichen Straftäter haben für Verwirrung gesorgt. Mehr...

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«Hey Paps, ich will ein 2-Minuten-Ei»

Der bekannteste Schweizer Jugendliche (Carlos) und sein Vater leben seit einigen Tagen in einer städtischen Notwohnung. Wie friedlich sie es dort (wahrscheinlich) haben, zeigt dieser fiktive Frühstücksdialog. Mehr...

Ein Glücksfall für die grüne Sache

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Ein junger Mann namens Carlos

Porträt Monatelang hat der junge Straftäter Carlos die Schlagzeilen beherrscht. Und blieb doch ein Phänomen. Wer ist dieser nun erwachsene Mann, der bald vor Gericht steht? Mehr...

Der Medienhype im «Fall Carlos»

Die grössten Schweizer Medien haben über den «Fall Carlos» 1053-mal berichtet. Diese Dynamik angetrieben hat die «Haltung der Politik». Mehr...

Zürich gibt pro Jahr 44 Millionen für junge Straftäter aus

Der Fall Carlos und die Folgen: Die Ausgaben der Zürcher Jugendanwaltschaften haben sich in den vergangenen zehn Jahren nahezu verdoppelt. Woran liegt das? Mehr...

Viele Fragen an die Justizdirektion

Der Zürcher Kantonsrat macht sich am Montag an die politische Aufarbeitung des Falls Carlos. Mehr...

Beten statt dealen

Porträt Carlos ist gläubig geworden. Kein Einzelfall: Der TA hat zwei junge Straftäter getroffen, die mithilfe des Glaubens einen Neuanfang versuchen. Experten sehen darin einen möglichen Ausweg. Zwei Porträts. Mehr...

Teure PR-Berater steuern vermehrt die Geschicke der Verwaltung

Oberjugendanwalt Marcel Riesen hat Krisenmanager Roger Huber engagiert, um sein Image aufzupolieren. Er ist nicht der Einzige: Externes Personal beizuziehen, wird bei den Behörden zunehmend salonfähig. Mehr...

Riesens Retter ist selbst in Nöten

Der PR-Berater von Oberjugendanwalt Marcel Riesen, Roger Huber, schmiedet Pläne für Kunden, die in der Patsche sitzen. Mehr...

Fall Carlos: Welche Rolle spielt der PR-Berater?

Der PR-Berater von Oberjugendanwalt Marcel Riesen war lange Zeit für verschiedene Ringier-Publikationen tätig. Er besass pikante Bilder. Wie sie in den «SonntagsBlick» gelangten, kann er sich nicht erklären. Mehr...

Die Mühen des Anti-Gürber mit Carlos

Oberjugendanwalt Marcel Riesen ist in vielem das Gegenteil seines unkonventionellen Untergebenen Hansueli Gürber. Weil er den Straftäter Carlos wegsperren liess, steht er in der Kritik. Mehr...

Carlos’ Thaiboxtrainer wurde aus dem Verband geworfen

Analyse Der älteste Thaiboxverband der Schweiz hat Shemsi Beqiri und seine Schule ausgeschlossen. Nach einer Schlägerei mit einem Kontrahenten wurde ein Kampfsportanlass abgesagt. Mehr...

Erstes Strafverfahren im Alter von zehn Jahren

Der unter dem Pseudonym Carlos bekannt gewordene Straftäter beschäftigt die Jugendanwaltschaft seit über sieben Jahren. Er verübte Dutzende Delikte. Mehr...

Jositsch greift im Fall Carlos in die Tasten

Der SP-Nationalrat sowie ein Mitstreiter haben einen Beitrag veröffentlicht, «Der Fall Carlos: Chronik und Analyse einer Tragödie». Darin kommt Justizdirektor Martin Graf gar nicht gut weg. Mehr...

Fall Carlos: Was passierte vom 18. auf den 19. November?

Alle Mitglieder des Kantonsrates haben Post von Carlos’ Verteidiger erhalten. Erst «eine weitere Sicht aus erster Hand» gewährleiste «ein vollständiges Bild». Mehr...

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Qualifiziertes Pflegepersonal ist rar. Eine Pflegeinitiative setzt sich darum für höhere Löhne ein.

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Die Schule bereitet Kinder auf die Arbeitswelt vor. Das Rüstzeug soll auch spielerisch vermittelt werden.