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Angriffe mit Stichwaffe Drei Raubüberfälle in zwei Stunden in der Stadt Zürich

In der Nacht auf Sonntag kam es in den Kreisen 5, 8 und 10 zu Überfallen. Die Polizei fragt sich: Waren es immer die gleichen Täter?

Schauplatz des ersten Überfalls: die Zücher Josefwiese
Schauplatz des ersten Überfalls: die Zücher Josefwiese
Peter Würmli

In Zürich sind in der Nacht auf Sonntag drei Raubüberfälle verübt worden. Betroffen waren die Stadtkreise 5, 8 und 10. Bei allen drei Taten war eine Stichwaffe im Spiel.

Kurz nach 02.00 Uhr trafen auf der Josefwiese im Kreis 5 zwei Personengruppen aufeinander, und es kam zu einem handgreiflichen Streit, wie die Stadtpolizei Zürich am Sonntag mitteilte. Eine Gruppe sei mit einer Stichwaffe bedroht worden, ein Rucksack wurde gestohlen. Eine der geschädigten Personen wurde im Gesicht verletzt.

Knapp eine Stunde später wurden gegen 03.15 Uhr ein 24- und ein 26-jähriger Mann an der Kreuzbühlstrasse in der Nähe des Kreuzplatzes Opfer eines Raubs. Sie sagten aus, mit einer Stichwaffe bedroht worden zu sein. Ihnen wurde Geld, Zigaretten und zwei Elektroscooter gestohlen. Mit den Fahrzeugen flüchteten die Täter.

Ein dritter Überfall wurde weniger als eine Stunde später, kurz vor 04.00 Uhr, von der Wasserwerkstrasse im Kreis 10 gemeldet. Nach Angaben der Polizei wurden drei männliche Jugendliche im Alter von 14 bis 17 von einer mehrköpfigen Männergruppe in ein Gespräch verwickelt und verbal bedroht.

Wenig später bemerkten die Jugendlichen, dass ihnen ein Rucksack fehlte. Als zwei von ihnen die mutmasslichen Täter stellten, wurden sie mit einer Stichwaffe bedroht. Ob zwischen den drei Delikten ein Zusammenhang besteht, klärt die Polizei nun ab. Bei allen drei Überfallen waren die Täter offenbar dunkelhäutig und auch bei den Kleidern gab es aufgrund der zeugenaussgen einzelne Überschneidungen. Die Polizei sucht Zeugen.

SDA