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Anschlag von MorgesDrogen und IS-Chats: Einblick in die erste jihadistische Tötung der Schweiz

Im Herbst forderte ein islamistischer Anschlag in der Waadt ein Todesopfer. Eine Recherche bringt mehr zum Täter ans Licht: Die Polizei unterschätzte ihn – nun ist einer seiner Bekannten abgetaucht.

An einer Messe in Lausanne am 17. September 2020 betrauern Angehörige und Freunde das erste Todesopfer eines islamistischen Terroranschlags in der Schweiz.
An einer Messe in Lausanne am 17. September 2020 betrauern Angehörige und Freunde das erste Todesopfer eines islamistischen Terroranschlags in der Schweiz.
Foto: Christian Brun

Der Täter stach am 12. September 2020 zu, direkt vor einer Imbissbude im Eingangsbereich eines Einkaufszentrums von Morges (VD). Das Mordopfer: ein zufällig anwesender Portugiese, der mit seinen Freunden zu Abend essen wollte. Der 29-Jährige war das erste Todesopfer des islamistischen Terrorismus in der Schweiz.

Das von der Ideologie des Islamischen Staats inspirierte Attentat folgte nur wenige Tage, nachdem das französische Satiremagazin «Charlie Hebdo» seine Mohammed-Karikaturen erneut abgedruckt hatte. Auslöser für die Publikation war der anstehende Prozess gegen die Hintermänner des Terroranschlags auf die «Charlie Hebdo»-Redaktion von Anfang 2015.

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