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Aufgefallen: BartmaskenDrunter und drüber

Wer seine opulente Gesichtsbehaarung nicht durch eine normale Maske verschandeln will, dem kann eine spezielle Ausführung helfen.

Hände hoch? Nein. Bart drunter. Die Bartmaske von Bettina Meister.
Hände hoch? Nein. Bart drunter. Die Bartmaske von Bettina Meister.
Foto: Bettina Meister

Der «Züritipp» beobachtet regelmässig Stilphänomene in der Stadt. Aktuell: Bartmasken.

Ich selber trage keinen Bart. Die Pflege eines solchen würde mich meine letzten Nerven kosten. Ausserdem ist mein Bartwuchs geradezu lächerlich.

Aber ab und an kaufe ich mir Haarwachs. Und zwar im Barbershop Mootes. Neulich bediente mich dort ein Mitarbeiter, der so aussah, als würde er mich im eigenen Laden überfallen wollen. Wollte er nicht, er trug lediglich eine Bartmaske.

«Okay, klar», dachte ich, «das ist jetzt der letzte Schrei bei denen, die ihrer Gesichtsbehaarung so Sorge tragen wie frischgebackene Eltern ihrem Neugeborenen.»

Aber, logo, eine herkömmliche Schutzmaske liegt auf dem Bart sehr schlecht auf. Von Schutz kann dann also kaum die Rede sein. Ausserdem hinterlässt sie nach langem Tragen eine Delle im Bartwuchs. Der sieht dann halt am Abend deswegen ein wenig albern aus. Die Bartmaske hebelt all diese Probleme aus.

Bettina Meister stellt solche Bartmasken (für 38 Franken) aus original Glarnertüechli in ihrem Atelier an der Lavaterstrasse her. Der Bart wird auf der Innenseite der Maske in eine Art Tasche gesteckt. «Meine Masken sind zudem bei 60 Grad waschbar, und auf der Innenseite hat es im oberen Teil eine Öffnung, um ein Filterpapier einzulegen, damit der Träger zusätzlichen Schutz hat» so Meister. Wer eine solche Maske sein Eigen nennen will, bezieht sie im Mootes-Shop oder bestellt sie auf der Website von Bettina Meister.

bettinam.ch

3 Kommentare
    Chrige

    Unglaublich, was es alles gibt...