Zum Hauptinhalt springen

Verpflegung an BordEasyjet testet Verkauf von Snacks per Handy

Per Fingerwisch zum Bordmenü: Bei der Airline können Passagiere die Verpflegung über das eigene Smartphone bestellen. Auch ökologisch macht das Sinn.

Chips, Nüssli, Sandwitches: Die Bord-Auswahl kann testweise bereits per Handy bestellt werden.
Chips, Nüssli, Sandwitches: Die Bord-Auswahl kann testweise bereits per Handy bestellt werden.
Foto: Jason Alden (Getty Images)

Was bei der Swiss bislang noch kostenlos war, kennen die Kunden der Fluggesellschaft Easyjet bereits: Die Verpflegung an Bord kostet. Nun können die Easyjet-Passagiere ihr Bordmenü versuchsweise über das eigene Mobilgerät abrufen und kaufen. Die Airline testet als erste eine neue digitale Verkaufsplattform, die vom Airline-Caterer Gategroup entwickelt wurde.

Laut einer Mitteilung von Gategroup vom Mittwoch soll die Plattform den Passagieren im Flugzeug das Verkaufsangebot der Fluggesellschaften auf ihren persönlichen Mobilgeräten zugänglich machen. Gategroup entwickelte die Plattform namens Epax in Zusammenarbeit mit der Datenfirma Black Swan.

Hunderte Tonnen von Papier sparen

Basierend auf Faktoren wie Flugziel, Flugdauer oder Tageszeit, aber auch aufgrund von gesammelten Daten erhalten die Passagiere ein auf sie zugeschnittenes Angebot. Damit sollen unter anderem die Einnahmen an Bord erhöht werden, wie der Chef von Black Swan, Steve King, in der Mitteilung erläutert.

Die Plattform habe ausserdem das Potenzial, hunderte von Tonnen Papier pro Jahr zu sparen, weil dadurch keine gedruckten Menükarten oder Broschüren an Bord mehr nötig seien, schrieb Gategroup. Die Verbindung zwischen den Mobilgeräten und der Plattform funktioniert über ein drahtloses Netzwerk an Bord.

sda/oli

9 Kommentare
    Edi Huber

    Flugpassagiere sollten grundsätzlich maximal drangsaliert werden. Schaden anrichten und dann noch Ansprüche stellen geht gar nicht.