Zum Hauptinhalt springen

Nowitschok und die FolgenEin Arzt aus Basel liefert dem Kreml Argumente gegen Nawalny

In einem offenen Brief zweifelt ein Neurologe am Universitätsspital die Vergiftung des russischen Regimekritikers an und nennt ihn einen «Verräter und Schurken».

Alexei Nawalny in einem Glaskäfig während der Verhandlung am 20. Februar. Die Berufung seiner Anwälte wurde vom Gericht abgelehnt. Putins Kritiker muss für zweieinhalb Jahre in ein Straflager.
Alexei Nawalny in einem Glaskäfig während der Verhandlung am 20. Februar. Die Berufung seiner Anwälte wurde vom Gericht abgelehnt. Putins Kritiker muss für zweieinhalb Jahre in ein Straflager.
Foto: Yuri Kochetkov (Keystone) 

Ein Brief aus Basel macht Weltpolitik. Während Europa schärfere Sanktionen gegen Russland verhängt, schickt der russische Aussenminister Sergei Lawrow seinem französischen Amtskollegen Jean-Yves Le Drian eine diplomatische Nachricht. Laut dem russischen Nachrichtenportal Kommersant.ru fordert Lawrow die Franzosen auf, ihre Haltung in der Affäre um den Regimekritiker Alexei Nawalny zu überdenken. Der Grund: Ein in der Schweiz lebender Arzt habe Widersprüche in der Theorie entdeckt, dass Nawalny mit dem Nervengift Nowitschok vergiftet worden sei. Paris solle den Bericht des Mediziners prüfen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.