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Überraschungsmann der ZSC LionsEin Freiburger entdeckt die netten Zürcher

Goalie Ludovic Waeber ist der Mann der Stunde, hat alle sechs ZSC-Spiele gewonnen. Bei Gottéron traf er auf seine Heroen, doch er musste in die Ferne ziehen, um zu wachsen.

Derzeit fast nicht zu bezwingen: Ludovic Waeber hat in den letzten drei Spielen nur ein Tor zugelassen.
Derzeit fast nicht zu bezwingen: Ludovic Waeber hat in den letzten drei Spielen nur ein Tor zugelassen.
Foto: Manuel Geisser

Die Geschichte von Ludovic Waeber ist die des Stifts, der mit 24 den Lehrbetrieb verlassen hat, um sich zu beweisen. Im beschaulichen Grolley aufgewachsen, eine Viertelstunde von Freiburg, war sein Weg zu Gottéron vorgezeichnet. Er begann mit Rollhockey, wechselte bald aufs Eis und schaffte es bis in die nationalen Auswahlen der U-18 und der U-20.

Doch bei Fribourg blieb er stets der Lehrling. Seine beste Saison spielte er mit 19 beim Swiss-League-Club Martigny – bei Gottéron kam er nie über die Rolle der Nummer 2 hinaus.

Als solche verpflichtete ihn ZSC-Sportchef Sven Leuenberger im vergangenen November auch für die Zürcher. Doch nun beweist Waeber, dass er zu ­Höherem berufen sein könnte: In der jungen und hoffentlich noch langen Saison ist er die grosse Entdeckung bei den ZSC Lions. Alle sechs Spiele inklu­sive Cup vom Dienstag gegen Dübendorf (9:0) gewann er, in der Meisterschaft verblüfft er mit einem Schnitt von exakt einem Gegentor und einer Abwehr­quote von über 97 Prozent. Dreimal wurde er von dieser Zeitung zum besten ZSC-Spieler gewählt.

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