Zum Hauptinhalt springen

Schweizer Long-Covid-Studie «Ein grosser Teil der Infizierten kann ein Post-Covid-Syndrom entwickeln»

Epidemiologe Milo Puhan der Universität Zürich untersuchte Hunderte erkrankte Menschen auf Langzeitfolgen. Die Ergebnisse sind besorgniserregend.

Bei rund jedem Zwanzigsten diagnostiziert ein Arzt später eine neue Erkrankung, die mit Covid-19 zusammenhängt.
Bei rund jedem Zwanzigsten diagnostiziert ein Arzt später eine neue Erkrankung, die mit Covid-19 zusammenhängt.
Foto: Keystone

Je länger die Pandemie dauert, desto deutlicher zeigt sich: Ein beträchtlicher Anteil der Sars-CoV-2-Infizierten spürt auch Monate später noch die Folgen. Sie leiden an Long Covid, Fachleute reden von Post-Covid-Syndrom oder neuerdings von Pasc (post-acute sequelae of Sars-CoV-2 infection).

Während zu hospitalisierten Patienten zunehmend Daten veröffentlicht wurden, gibt es immer noch wenig Anhaltspunkte dazu, wie häufig es auch bei moderaten oder leichten Verläufen zu Langzeitsymptomen kommt. Die Kohortenstudie unter der Leitung des Epidemiologen Milo Puhan von der Universität Zürich gehört weltweit zu den wenigen Untersuchungen, die dazu mehr Klarheit bringen könnten. Erste Resultate mit hundert Teilnehmern, die diese Zeitung im November publik machte, waren bereits besorgniserregend. Wegen der provisorischen Auswertung waren die Schlussfolgerung allerdings erst vorläufig und mit Unsicherheit behaftet.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.