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Abschied von IstanbulEin Putsch, ein Präsident und eine grosse Liebe

Unsere Autorin berichtete zehn Jahre lang aus der Türkei. Sie erlebte ein gespaltenes Land, das zwischen Aufbruch und Despotie schwankt. Ein wehmütiger Abschiedsgruss.

Süleymaniye-Moschee und Galatabrücke: Einen ersten Überblick verschafft man sich in Istanbul am besten mit einer Schifffahrt.
Süleymaniye-Moschee und Galatabrücke: Einen ersten Überblick verschafft man sich in Istanbul am besten mit einer Schifffahrt.
Foto: Gregory Gerault (Hemis/Laif)

Als ich zum ersten Mal nach Istanbul kam, nahm ich ein Schiff. Es fuhr zu den Prinzeninseln. Ich hatte gehört, dass in den Klöstern dort einst byzantinische Prinzessinnen und Prinzen eingekerkert waren, sonst wusste ich wenig. Es war November, Nebel lag auf dem Wasser. Mein Begleiter, der Türkisch konnte und mich zu dieser Reise überredet hatte, wollte trotz der Kälte auf dem Schiffsdeck bleiben. Das war mein Glück.

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