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Privater WeltraumtourismusEin Ticket ins All

Mehrere private Raumfahrtunternehmen wollen dieses Jahr erstmals Touristen in den Weltraum befördern. Über Sinn und Unsinn solcher Absichten lässt sich trefflich streiten.

Die Kabine des Raumschiffs Space Ship Two von Virgin Galactic.
Die Kabine des Raumschiffs Space Ship Two von Virgin Galactic.
Foto: Virgin Galactic

Reisen war im Corona-Jahr 2020 eher schwierig. Da dürften manche Nachholbedarf entwickelt haben, eine Art Reisedefizitsyndrom.

Um diesen Mangel zu beheben, bietet sich – zumindest gut betuchten – bald eine geradezu berauschende Pille an: den zerbrechlich wirkenden blauen Planeten aus dem Weltraum bestaunen. Nach jahrelangen Ankündigungen wollen dieses Jahr gleich mehrere private Raumfahrtunternehmen finanzstarke Reiselustige ins All befördern.

Das werden zwar nicht die ersten Weltraumtouristen überhaupt sein. Beginnend mit dem US-Unternehmer Dennis Tito im Jahr 2001 hat die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos bereits einem halben Dutzend Touristen einen Besuch auf der Internationalen Raumstation (ISS) ermöglicht. Für 2021 aber planen Anbieter wie Spacex, Blue Origin und Virgin Galactic die ersten Starts für Touristen und dürften damit den privaten, kommerziellen Weltraumtourismus einläuten.

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