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HistorieMenschliche Hüllen

Das Anatomie-Lehrbuch «Humani Corporis Fabrica» von Vesalius aus dem Bestand der John Hay Library an der Brown University, mit einem Einband aus menschlicher Haut.

George Walton ist der einzige bekannte Mensch, der seine Haut freiwillig als Bucheinband zur Verfügung stellte.

Megan Rosenbloom, die Autorin von «Dark Archives».

«Das oberste Gebot der Natur ist die Selbsterhaltung»

Gleich zweimal befindet sich der «Totentanz» von Hans Holbein in Haut gebunden in der John Hay Library. Das hintere Buch ist das Anatomiewerk «Humani Corporis Fabrica» von Vesalius.

Als der Arzt den völlig ausgemergelten Körper auf dem Seziertisch liegen hatte und aufschnitt, wimmelten die Organe von Parasiten-Larven.

5 Kommentare
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    Sacha Meier

    Den Höhepunkt in der Nutzung menschlicher Haut gab es vermutlich im Dritten Reich. Aus den Häuten vieler ermordeter KZ-Häftlinge wurden Lampenschirme gefertigt - auf geschweisste Drahtkörbe aufgezogen. Die hiessen dann «Judenlampen» In einem Zürcher Quartierlokal im Kreis 9 entdeckte ich anfangs der 90-er Jahre mehrere solcher Lampen über der Bar. Da schimmerten noch eintätowierte Nummern durch. Als ich den Wirt darauf ansprach, wurde er auch stutzig, dachte aber bloss an eine Übertreibung. Trotzdem liess er einen Test machen - und siehe da, das Schirmleder der Lampen war menschlichen Ursprungs. Einige Tage später hingen neue Lampenschirme über der Bar.