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Parlament setzt ein ZeichenEine halbe Milliarde Franken für die Artenvielfalt in Zürich

Der Kantonsrat sagt Ja zum Gegenvorschlag zur Initiative «Rettet die Natur» – und spricht mehr Geld, als die Regierung eingeplant hat.

Das Reich der Frösche und Kröten: Naturschutzgebiet im Eigental. Doch ihr Lebensraum schwindet. Der Kantonsrat will nun deutlich mehr Geld in den Naturschutz stecken.
Das Reich der Frösche und Kröten: Naturschutzgebiet im Eigental. Doch ihr Lebensraum schwindet. Der Kantonsrat will nun deutlich mehr Geld in den Naturschutz stecken.
Foto: Leo Wyden

Jahrelang wurde der Naturschutz im Kantonsrat behandelt wie Aschenputtel. Wenn die bürgerliche Ratsmehrheit jeweils im Dezember das Budget straffte – und das tat sie fast immer – dann kürzte sie meist die Einlage in den Natur- und Heimatschutzfonds. Doch jetzt hat sich das Blatt gewendet. «Die Lage ist wohl endlich dramatisch genug, damit die Mehrheit handelt», sagte David Galeuchet (Bülach) maliziös.

Ob der grüne Kantonsrat damit recht hat, bleibe dahingestellt. Immerhin stellt Rot-Grün seit den letzten Wahlen die Ratsmehrheit, damit haben es Naturschutzanliegen einfacher. Tatsache ist aber auch: Nicht nur die linken und grünen Fraktionen sagten am Montag Ja zu einer Gesetzesänderung, die deutlich mehr Geld für den Naturschutz bringt, sondern auch FDP und CVP. Mit dem Argument, die Artenvielfalt brauche dringend mehr Schutz.

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