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Virtueller EU-GipfelDie EU kämpft gegen Corona und Blockaden

Die Regierungschefs der EU-Staaten müssen neben der Pandemie mehrere andere Krisen lösen. Und da ist auch das Problem mit der Schweiz.

EU-Gipfel in Zeiten vor Corona. Wegen der Pandemie findet der Gipfel am Donnerstag per Video statt, was es noch schwieriger macht, Kompromisse zu finden und Blockaden zu überwinden.
EU-Gipfel in Zeiten vor Corona. Wegen der Pandemie findet der Gipfel am Donnerstag per Video statt, was es noch schwieriger macht, Kompromisse zu finden und Blockaden zu überwinden.
Foto: John Thys (Keystone)

Am virtuellen Gipfel am Donnerstag sollte es eigentlich um die Koordination im Kampf gegen die Corona-Pandemie gehen. Nun sehen sich die Staats- und Regierungschefs mit einer Reihe von zusätzlichen Blockaden und schweren Krisen konfrontiert: Ungarn und Polen blockieren den Corona-Wiederaufbaufonds, Bulgarien blockiert den Start der Beitrittsverhandlungen mit Nordmazedonien, und bei den Verhandlungen zwischen Brüssel und London über einen Handelsvertrag nach dem Brexit ist auch kein Land in Sicht. Die Staats- und Regierungschefs werden am Gipfel versuchen, die vielen Blockaden aufzulösen. Und vielleicht finden sie auch noch Zeit, um die Verhandlungen über das Rahmenabkommen mit der Schweiz voranzubringen. Ein Erfolg ist an allen Fronten ungewiss.

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