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Coronavirus-PandemieEine Million Menschen sind an Covid-19 gestorben

Seit dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie sind acht Monate vergangen. In dieser Zeit sind weltweit eine Million Menschen an den Folgen der Viruserkrankung gestorben.

Über 33 Millionen Infektionen, eine Million Tote: Covid-19-Opfer in einem Beerdigungsinstitut in New York. (2. April 2020)
Über 33 Millionen Infektionen, eine Million Tote: Covid-19-Opfer in einem Beerdigungsinstitut in New York. (2. April 2020)
Keystone/John Minchillo
In den USA sind bereits 175’000 Personen am Coronavirus gestorben.
In den USA sind bereits 175’000 Personen am Coronavirus gestorben.
KEYSTONE
Auch Italien verzeichnet einen hohen Wert: 59 Corona-Tote auf 100’000 Einwohner.
Auch Italien verzeichnet einen hohen Wert: 59 Corona-Tote auf 100’000 Einwohner.
KEYSTONE
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Uno-Generalsekretär António Guterres hat die Zahl von mehr als einer Million Menschen, die nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben sind, als «qualvollen Meilenstein» bezeichnet. «Es ist eine betäubende Zahl», sagte Guterres laut Mitteilung in der Nacht zum Dienstag in New York. «Trotzdem dürfen wir nie die einzelnen Leben aus dem Blick verlieren: Es waren Väter, Mütter, Ehefrauen, Ehemänner, Brüder, Schwestern, Freunde und Kollegen.»

Guterres rief die Menschen weltweit auf, sich weiter an die Abstands- und Hygieneregeln zu halten sowie Masken anzuziehen. «Wir können diese Herausforderung überwinden.» Dafür brauche es verantwortungsbewusste Führungsstärke, Wissenschaft und weltweite Zusammenarbeit.

Experten gehen von hoher Dunkelziffer aus

Zuvor war aus Daten der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore hervorgegangen, dass seit Beginn der Corona-Pandemie weltweit bereits mehr als eine Million Menschen nach einer Infektion mit dem Virus gestorben sind. Mehr als 33,2 Millionen Infektionen wurden nachgewiesen. Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer aus. Rund ein Fünftel aller erfassten Todesfälle beklagt die USA, wo mehr als 205’000 Menschen starben. In Brasilien sind mehr als 142’000, in Indien mehr als 95’000 Menschen gestorben.

Die Opferzahl in den USA, wo rund 330 Millionen Menschen leben, ist weltweit die bislang höchste in absoluten Zahlen. Relativ zur Einwohnerzahl ist die Zahl der Toten jedoch in einigen europäischen Ländern höher. In den USA starben den Daten der Johns-Hopkins-Universität zufolge rund 63 Menschen pro 100’000 Einwohner, in Grossbritannien liegt dieser Wert ein wenig höher. In Spanien kommen 67 Tote auf 100’000 Einwohner, in Deutschland 11.

Zahlen nach unten korrigiert

Die Webseite der Hopkins-Universität wird regelmässig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen wurden die Zahlen zuletzt aber auch wieder nach unten korrigiert.

Der WHO erfasste bis Montag mehr als 996’000 Todesfälle und gut 33 Millionen bekannte Infektionen. Die Coronavirus-Pandemie begann um den Jahreswechsel in China. Das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 kann die Erkrankung Covid-19 auslösen, die vor allem bei älteren oder immungeschwächten Patienten tödlich verlaufen kann.

SDA/chk

46 Kommentare
    T. Baumann

    Eine Million Tote durch ein Virus Made in China. Dabei spielt es nicht einmal eine Rolle ob es von einem Markt oder einen Labor stammt. Es ist einfach, wieder einmal mehr, China. Das ist kein Zufall, sondern hängt eng mit seiner kommunistischen Diktatur zusammen.

    Eine Million Tote ergibt, wenn man mit einer Entschädigung von 1 Millionen Franken (oder Dollar) pro Todesfall rechnet, 1 Billion (1'000'000'000). China hat drei Billionen Devisenreserven. Diese soll China zwecks Entschädigung der Opfer seiner fahrlässigen biologischen Kriegsführung herausrücken. Damit das gelingt, muss man auch die ärmsten Länder, die nur zu oft am Rockzipfel Chinas hängen, mit ins Boot holen. Das geht, indem die zu konfiszierenden Gelder erst für einen kompletten Schuldenerlass der ärmsten Länder der Welt verwendet werden.