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Kolumne von Michèle BinswangerEine missglückte Wassermeditation

Sobald es warm wird, vermehren sich die Stand-up-Paddler explosionsartig auf dem See. Doch der Sport sieht einfacher aus, als er ist.

Es nennt sich SUPdas tönt süss und lieblich, wie Sirup. Fans schwärmen zwar gern von der meditativen Wirkung des Stand-up-Paddelns, der Verbundenheit mit der Natur. Es ist ein Trugschluss. Eine Frau, ein Brett, ein Paddel, so hatte ich es mir vorgestellt, mit kraftvollen Stössen über den See gleiten, der Welt entrückt. Vielleicht empfahl mir eine Schwester deshalb neulich, als in meinem Kopf stürmisches Wetter herrschte, draussen aber lieblich die Sonne schien, mir ihr Brett zu schnappen und mich beim Paddeln zu beruhigen.

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