Zum Hauptinhalt springen

Kommentar zu verschleppten VerfahrenEine Schande für den Rechtsstaat

Wenn Strafbehörden so langsam ermitteln, dass die Taten verjähren, droht ein Unrechtsstaat.

Es dauert viel zu lange, bis Recht gesprochen wird: Das Bundesgericht in Lausanne.
Es dauert viel zu lange, bis Recht gesprochen wird: Das Bundesgericht in Lausanne.
Foto: PD

Eine Frau will sich von einem dubiosen Heiler behandeln lassen – doch statt ihr zu helfen, setzt er sie unter Drogen und missbraucht sie. Nach wenigen Wochen erstattet sie Anzeigedoch das Verfahren schleppt sich über Jahre hin, wie wir gestern berichteten. Es gibt zahlreiche Verzögerungen. Zwischen der Einladung zu einer Einvernahme im Beisein des Beschuldigten und der tatsächlichen Einvernahme vergehen zwei Jahre, die Staatsanwaltschaft reagiert auf Nachfragen gar nicht oder vertröstet die Geschädigte.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.