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Interview mit Firmenchef«Ich wollte zur Ikea des Sports werden»

Matthieu Leclercq musste von seinem Vater die Leitung des Sportgiganten Decathlon übernehmen. Sein Ehrgeiz kostete die Firma 100 Millionen Dollar – und ihn den Job.

«Das Familienunternehmen übernehmen zu müssen, belastete mich schon sehr früh», sagt Matthieu Leclercq.
«Das Familienunternehmen übernehmen zu müssen, belastete mich schon sehr früh», sagt Matthieu Leclercq.
Foto: Mathias Morgenthaler

Sie waren sieben, als Ihr Vater die Sportkette Decathlon gründete. Wie war das, in ein solches Unternehmermilieu hineinzuwachsen?

Mein Vater hatte zuvor schon die Warenhauskette Auchan gegründet mit seinem Cousin Gérard Mulliez. Am Tisch bei uns zu Hause gabs kaum andere Themen als Führung, Verkaufspsychologie und Märkte. Ich verdiente als Kind mein erstes Geld, indem ich Decathlon-Kleber auf Autos klebte, 10 Französische Francs pro Stunde. Und schon sehr früh belastete mich die Erwartung, dass ich das Familienunternehmen später übernehmen muss.

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