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Batterien aufladenElektromobil sucht Anschluss

Die Elektromobilität ist im Trend, doch das Problem der Lademöglichkeiten ist noch nicht gelöst.
Wer zu Hause oder im Büro keine Ladestation hat, muss sein Elektroauto (im Bild der Mercedes-Benz EQC) an einer öffentlichen Station laden.
In Zürich wird derzeit ein Netz von 30 Schnellladestationen aufgebaut, was die Reichweitenängste verringern soll.
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Pilotprojekte in blauen Zonen

Nachfrageorientierter Ausbau

3 Kommentare
    Kookie

    Bei Stockwerkeigentum ist es dann etwas komplizierter!!

    Leider ist das Ganze nicht ganz so einfach.

    Es gibt diesbezüglich zwei Szenarien:

    1.: Auch die Montage einer einzelnen Ladestation, benötigt das Einverständnis der Gemeinschaft. Dies mit der Begründung, dass diese an einer allgemeine Wand montiert und mittels Stromkabel durch die allgemeinen Flächen, mit Ihrem privaten Stromzähler verbunden werden muss. Allenfalls werden sogar Durchdringungen vonnöten sein.

    Falls mehrere Eigentümer, einzelne Ladestationen montieren, muss darauf geachtet werden, dass weiterhin alle Wohnungen, genügend Strom für das Kochen, Waschen, TV-sehen, etc. vorhanden ist.

    Dabei kommen wir zum 2. Szenario:

    2.: Hierbei muss in einem ersten Schritt evaluiert werden, wieviel Strom für die gesamte Liegenschaft vorhanden ist und wieviel nach Verbrauch aller Wohnungen, noch übrig ist.

    Wenn man diese Differenz kennt, kann berechnet werden, welche Lösungen möglich sind. Es kann dann ein sogenannt „intelligentes Ladesystem“ installiert werden. Hierfür muss eine Grundinstallation in der gesamten UN-Garage montiert werden. Anschliessend kann dann jeder interessierte Eigentümer eine Ladestation an der Grundinstallation anhängen.

    Falls Sie die Variante 1 wählen, muss dies wie erwähnt traktandiert und beantragt werden. Sollte dann zu einem späteren Zeitpunkt eine Grundinstallation (2. Szenario) montiert werden, wären alle Eigentümer, welche bereits eine eigene Ladestation installiert haben, verpflichtet sich ebenfalls (nochmals) daran zu beteiligen.

    Nur so kann verhindert werden, dass in der gesamten Überbauung plötzlich zu wenig Strom vorhanden ist.