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Die wundersamen Biografien der Isländer

Hannes Halldorsson (32/Nijmegen): Bis 2005 noch Hobby-Goalie und 105 kg schwer, bis vor zwei Jahren überaus kreativer Filmregisseur. Fertigte 2012 den Videoclip zu Islands Beitrag am Eurovision Song Contest. Ein Jahr später als Familienvater, Fussball- und Videoprofi am Rande eines Burnouts. «Meine Geschichten haben immer nach langem Anlauf einen kurzen Stopp nach zwei Dritteln. Dann geht es weiter», sagte er vor der EM.
Birkir Saevarsson (31, Hammarby): Vierfacher Familienvater, aufgrund seiner Läufe auf der rechten Aussenbahn mit dem Übernamen «Wind» versehen. Wollte als 17-Jähriger Berufspilot werden, weil er es nicht in die erste Mannschaft von Valur Reykjavik geschafft hatte. Verschob den Plan auf sein Ende der Karriere, obwohl er eher Fliegen als Autofahren gelernt hatte.
Kolbeinn Sigthorsson (26, Nantes): Wortspiele mit seinem Nachnamen wie nach dem 2:1 im Achtelfinal gegen England funktionieren nur auf deutsch. Vor der EM bei Nantes für zu langsam und zu dick befunden. Im Nationalteam zweitbester Torschütze der Verbandsgeschichte. Zum Rekord (26 Tore) fehlen noch fünf Treffer. Sein älterer Bruder Andri ist sein Berater, die Bäckerei-Kette seines Vaters ist einer der Hauptsponsoren des Verbandes.
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