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Italiens Trotz und ein Strohhalm

Am wenigsten erwarten die Azzurri von sich selber. Sie sehen sich als Aussenseiter. Das kann allerdings trügerisch sein.

Oliver Meiler, Rom
Zuletzt erfolglos: Eder, Immobile und Insigne (v.l.) – kann einer von ihnen die Erinnerungen an Balotelli tilgen? Foto: Vincenzo Pinto (AFP)
Zuletzt erfolglos: Eder, Immobile und Insigne (v.l.) – kann einer von ihnen die Erinnerungen an Balotelli tilgen? Foto: Vincenzo Pinto (AFP)

Zu den Weisheiten aus dem Weltfussball, von denen längst nicht alle der ­Empirie standhalten, gehört die geradezu unverhandelbare, dass die Italiener, die Azzurri, an grossen Turnieren nie besser sind, als wenn man sie im ­Vorfeld unterschätzt oder gar belächelt. Dann, heisst es, trotzen sie den Skeptikern jeweils mit besonderer Lust. Als gelte es, eine andere, freilich vor allem in Italien bewirtschaftete Weisheit zu ­betonieren, dass nämlich niemand mehr von Fussball versteht als eben die Italiener.

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