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100'000 Euro Strafe für Kroatien

Die Uefa hat den kroatischen Fussballverband nach den Fanrandalen gegen Tschechien nur mit einer Geldstrafe belegt. Das Urteil gilt als mild.

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Ausschreitungen in St-Etienne: Der kroatische Verband kommt mit einer Geldstrafe noch gut weg. (17. Juni 2016)
Ausschreitungen in St-Etienne: Der kroatische Verband kommt mit einer Geldstrafe noch gut weg. (17. Juni 2016)
Robert Ghement, Keystone
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Die Disziplinarkommission der Uefa verhängte eine Busse über 100'000 Euro und ein Verbot des Ticketverkaufs an bekannte Gewalttäter für die EM-Dauer auf Bewährung. Gegen das Urteil kann der kroatische Fussball-Verband HNS Rekurs einlegen.

In St-Etienne war das Gruppenspiel Kroatien - Tschechien für vier Minuten unterbrochen worden, weil kroatische Fans ab der 86. Minute begannen, Böller und bengalische Feuer auf den Rasen zu werfen. Zudem prügelten sich die Kroaten untereinander. Ein Ordner wurde leicht verletzt, weil ein Knallkörper direkt neben ihm explodierte. Gemäss der Uefa soll es auch zu rassistischen Äusserungen gekommen sein.

Eine überraschend milde Strafe

Das Urteil der Diszplinarkommission ist erstaunlich milde. Einige Experten hatten erwartet, dass die Uefa sogar Spielsperren für die nächste Ausscheidung gegen den kroatischen Verband aussprechen würde.

Gegen Russland war für Ausschreitungen von Fans im Stadion vor einer Woche ein EM-Ausschluss auf Bewährung erlassen worden. Weil Kroatien schon mehrmals mit Bussen, Zuschauerausschlüssen und sogar schon einem Punktabzug in der EM-Qualifikation belegt worden ist, war eine härtere Strafe erwartet worden.

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