Zum Hauptinhalt springen

Durchtrainiert, nüchtern und zu allem bereit

Bei der russischen Gewalt in Marseille präsentierte sich eine neue Generation Hooligans. Was sie von den klassischen Randalierern unterscheidet.

Bei der EM 2016 spielten sich in Marseille wüste Szenen ab: Russische Fans attackieren Engländer im Stadion Vélodrome. (11. Juni 2016)
Bei der EM 2016 spielten sich in Marseille wüste Szenen ab: Russische Fans attackieren Engländer im Stadion Vélodrome. (11. Juni 2016)
Thanassis Stavrakis, Keystone
Die Uefa verwarnte die Verbände von Russland und England. (11. Juni 2016)
Die Uefa verwarnte die Verbände von Russland und England. (11. Juni 2016)
Getty Images
Makaberer Schnappschuss am Ort der Krawalle in der ansonsten anschaulichen Hafenstadt.
Makaberer Schnappschuss am Ort der Krawalle in der ansonsten anschaulichen Hafenstadt.
Daniel dal Zennaro, Keystone
1 / 18

Engländer und Russen lieferten sich am Samstag im Vorfeld des EM-Spiels ihrer beiden Teams in Marseille wüste Strassenschlachten und Schlägereien. Die Polizei war heillos überfordert – vor allem mit den russischen Hooligans, deren Auftreten paramilitärisch gut organisiert wirkte. Augenzeugen und Polizisten berichteten von «koordinierten Attacken». Die Russen seien mit Mundschutz, Kampfhandschuhen und Teleskopschlägern ausgerüstet gewesen, und einige hätten gar englische Trikots getragen, um sich getarnt unter die gegnerischen Fans zu mischen, berichteten Betroffene dem «Guardian».

Ich-Perspektive: Die Ausschreitungen in Marseille aus Sicht eines russischen Hooligans.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.