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«Wir geben 80 Prozent unseres Einkommens ab»

Die Xhaka-Brüder pflegen einen ungewöhnlichen Umgang mit ihrem Salär. Die Familie ist ihnen wichtiger als Luxusautos und teure Ferien.

ak
Wir sind jung, wir sind naiv: Granit (l.) und Taulant Xhaka vertrauen in Finanzsachen lieber ihren Eltern.
Wir sind jung, wir sind naiv: Granit (l.) und Taulant Xhaka vertrauen in Finanzsachen lieber ihren Eltern.
Keystone

Granit Xhaka wechselt zwar für 45 Millionen Euro von Mönchengladbach zu Arsenal und wird dort mehr denn je verdienen, sein Umgang mit Geld bleibt dennoch sehr bodenständig. «Weil wir unseren Eltern alles zu verdanken haben, möchten wir ihnen heute etwas zurückgeben und geben jeden Monat 80 Prozent unser Einkommens bei ihnen ab», sagte der Schweizer Internationale in einem Interview des Redaktionsnetzwerks Deutschland über sich und seinen Bruder Taulant, der für den FC Basel und das albanische Nationalteam spielt.

«Wir sind jung, wir sind naiv. Geld kommt, Geld kann schnell wieder gehen. Wenn jemand denkt, dass er etwas Besseres ist, nur weil er mehr Geld auf dem Konto hat, dann kann er ganz schnell auf die Schnauze fallen. Die Familie ist unser grösster Luxus», so Xhaka weiter. «Ich bin kein Freund von Autos, ich brauche diese Protzmaschinen nicht. Ich gebe auch nicht 20'000 oder 30'000 Euro für einen Urlaub aus. Das werde ich nie tun.»

Seine Abstammung helfe ihm dabei, auf dem Boden zu bleiben, glaubt der künftige Premier-League-Profi: «Ich bin Jahr für Jahr im Kosovo und sehe Menschen, die nicht jeden Tag etwas zu essen haben. Das berührt mich. Und erst dann merkt man wieder, wie gut man es im Leben hat.»

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