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Fan-Krawalle an der EM hören nicht auf

Erneut ist es in Marseille zu Ausschreitungen gekommen. Diesmal haben Supporter aus Polen und der Ukraine randaliert.

Ausschreitungen ohne Ende: Auch vor dem Nachbarduell Ukraine - Polen ist es zu Krawallen in Marseille gekommen. (21. Juni 2016)
Ausschreitungen ohne Ende: Auch vor dem Nachbarduell Ukraine - Polen ist es zu Krawallen in Marseille gekommen. (21. Juni 2016)
Jean-Christophe Magnenet, AFP
Russlands Präsident Wladimir äusserte die Hoffnung, dass die russischen Fans sich beim letzten Vorrunden-Spiel ordentlich benähmen. (18. Juni 2016)
Russlands Präsident Wladimir äusserte die Hoffnung, dass die russischen Fans sich beim letzten Vorrunden-Spiel ordentlich benähmen. (18. Juni 2016)
Alexander Zemlianichenko, Keystone
Auch nach dem Spiel kam es am alten Hafen von Marseille erneut zu Auseinandersetzungen.
Auch nach dem Spiel kam es am alten Hafen von Marseille erneut zu Auseinandersetzungen.
Keystone
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Vor dem Anpfiff des EM-Gruppenspiels Ukraine gegen Polen im Vélodrome von Marseille musste die Polizei Wasserwerfer und Tränengas einsetzen, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Es gab mehrere Festnahmen.

Schon am frühen Dienstagnachmittag gab es Ausschreitungen am Alten Hafen. Dort hätten die Ordnungshüter «sofort» eingegriffen und vier Menschen in Gewahrsam genommen, teilte die Polizei mit. Das Altstadtviertel war schon am zweiten EM-Tag am 11. Juni Schauplatz brutaler Hooligan-Gewalt, damals waren russische und englische Fans durch Alkohol enthemmt aufeinander losgegangen. 35 Menschen wurden teils lebensgefährlich verletzt.

Zu den Ausschreitungen kam es, als sich tausende überwiegend polnische Fans vom Alten Hafen Richtung Stadion in Bewegung setzten. Eine Gruppe hielt ein Transparent mit der Aufschrift hoch: «Verteidiger der Europäischen Kultur.» Zahlreiche Polizisten – in zivil und in Uniform – begleiteten den Fanzug.

SDA/fal

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