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Kopf des TagesEr ist der Lieblingsmensch der Winterthurer

Erst haben ortsansässige Familien dafür gesorgt, dass Roberto González-Monjas eine Guarneri-Violine bekam. Nun wird er Chefdirigent des Musikkollegiums.

Der neue Chefdirigent des Musikkollegiums Winterthur: Roberto González-Monjas.
Der neue Chefdirigent des Musikkollegiums Winterthur: Roberto González-Monjas.
Foto: Marco Borggreve

Man könnte ihn als disziplinierten Charismatiker beschreiben, den 33-jährigen Spanier Roberto González-Monjas. Gerade in diesen Tagen führt er in Streaming-Konzerten aus dem Winterthurer Stadthaus wieder vor, wie genau er weiss, was er will. Wie viel er tut, um es zu erreichen. Und mit wie viel ansteckender Energie er es seinen Mitmusikern und dem Publikum vor den Bildschirmen zu vermitteln weiss.

Er hat eine ungewöhnliche Karriere gemacht mit dieser Art, eine ungewöhnlich vielseitige vor allem. In den letzten Jahren sass er nicht nur in Winterthur als Konzertmeister am vordersten Orchesterpult, sondern auch in der renommierten Accademia di Santa Cecilia in Rom; dazu trat er als Solist auf, dirigierte, unterrichtete an der Guildhall School in London und engagierte sich im kolumbianischen Medellín für eine Musikakademie für Jugendliche mit viel Talent und wenigen Möglichkeiten.

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