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Tennis-Hoffnung Dominic StrickerJetzt drängt sich der Federer-Vergleich auf

Der erst 18-jährige Berner feiert beim Challenger-Turnier in Lugano seinen ersten Profititel. Experte Heinz Günthardt sagt, was den Linkshänder so stark macht.

Strahlender Sieger: Dominic Stricker stürmte mit einer Wildcard zum Titel in Lugano.
Strahlender Sieger: Dominic Stricker stürmte mit einer Wildcard zum Titel in Lugano.
Foto: Francesca Agosta (Keystone)

Mit einem Ass nach aussen ­beendete Dominic Stricker seine Traumwoche in Lugano. Mit einer Wildcard angetreten, stürmte der Teenager in seinem erst zweiten Challenger-Turnier zum Titel. Und es passte, wie er den Final gegen den Ukrainer Witali Satschko zum 6:4, 6:2 abschloss. Schon die ganze Woche hatte er exzellent serviert. Insgesamt schlug er 59 Asse, im Endspiel liess er ­keinen Breakball zu und gewann 22 von 23 Ballwechseln, wenn der erste Aufschlag im Feld war. Er trat auf, als sei es selbstverständlich, dass er diese Partie gewinnt.

Als Weltnummer 874 angetreten, schlug er die Nummern 203 (Jay Clarke), 333 (Tim van Rijthoven), 213 (Daniel Masur), 109 (Yuichi Sugita) und 389 (Satschko). «Ich wusste, dass ich gegen solche Spieler gewinnen oder zumindest mithalten könnte», sagte er nach dem Final. «Aber dass ich es gleich fünfmal nacheinander schaffen würde, hätte ich nicht einmal zu träumen gewagt.» In Runde 2 gegen den Holländer Van Rijthoven wehrte er zwei Matchbälle ab, mit Sugita schlug er den ­bisher bestrangierten Gegner.

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