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Kommentar zum Fall RelotiusEr war der Dealer unserer Gefühle

Im Mai 2019 legte der «Spiegel» seinen Abschlussbericht zum Fall Relotius vor – eine Abrechnung mit umfassenden Fälschungen.

Dass eine Person süchtig nach Aufmerksamkeit wird, lässt sich auch ohne psychiatrische Tiefenanalyse erklären.

Es spricht für die Branche, mit welcher Selbstkritik sie auf den Fall reagiert hat.

Er brachte die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse, die Elend erzeugen, zum Verschwinden – durch Sentimentalität.

12 Kommentare
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    Margot Helmers

    Die Selbstkritik belief sich nur auf diesen Fall, gerade wurde die Spiegel-Journalistin Melanie Amann vom Berliner Landgericht verurteilt. Schon das zweite mal in dem Jahr, auch in diesem Fall wird ihr die Verbreitung unwahrer, von ihr frei erfundener Tatsachenbehauptung bei Androhung eines Ordnungsgeldes von bis zu 250'000 Euro oder ersatzweise Ordnungshaft untersagt.