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Dry JanuaryErkenntnisse aus einer Alkoholpause

Es hilft, nüchtern über den Rausch nachzudenken, um herauszufinden, wie frei man selber eigentlich ist. Denn Alkohol macht vor allem psychisch abhängig.

Man muss nüchtern über den Rausch nachdenken. So wie man sich auch betrunken über die Nüchternheit Gedanken machen muss.
Man muss nüchtern über den Rausch nachdenken. So wie man sich auch betrunken über die Nüchternheit Gedanken machen muss.
Foto: Getty Images/iStockphoto

Es gäbe viele Gründe, eine Weile auf Alkohol zu verzichten. Doch nicht die Aussicht auf einen erholsameren Schlaf, eine schönere Haut, eine gesündere Leber oder den Gewichtsverlust von rund zweieinhalb Kilo war es, die mich reizte, einen Monat abstinent zu leben. Sondern eine simple Frage: Bin ich frei?

Vier Wochen sind eigentlich nicht genug, um herauszufinden, ob man den eigenen Konsum selbst bestimmt oder dem Alkohol ausgeliefert ist. Sechs Wochen wären besser und zwölf sogar richtig gut.

Und doch machten sich schon nach zehn Tagen einige Veränderungen an mir bemerkbar. Die Gedanken schienen klarer, die Gefühle weniger mysteriös, die allgemeine Gefühlslage wurde stabiler (und ein bisschen langweilig auch).

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