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Porträt über Romain GrosjeanErst dachte er ans Sterben, dann kämpfte er für seine Kinder

Der Genfer sass im brennenden Cockpit und glitt Richtung Tod. Doch Romain Grosjean entkam ihm. Es ist der grösste Sieg seiner wilden Formel-1-Karriere.

Raus aus der Feuerhölle: Romain Grosjean klettert über die Leitplanke, Formel-1-Arzt Ian Roberts hilft ihm.
Raus aus der Feuerhölle: Romain Grosjean klettert über die Leitplanke, Formel-1-Arzt Ian Roberts hilft ihm.
Screenshot/Twitter

Die Fotoapparate rattern, die Kameras laufen. Ein Mann mit blauen Jeans und olivgrünem Shirt humpelt durchs Fahrerlager, der linke Fuss in einem medizinischen Sonderschuh, die Finger dick eingebunden. Eine Umarmung mit einer Teammitarbeiterin hier, innige Momente mit seinen ersten Helfern dort.

Romain Grosjean ist zurück auf der Rennstrecke von Bahrain. Vergangenen Sonntag hätte er hier fast sein Leben gelassen. Doch er entkam diesem gewaltigen Feuerball, der aus dem Wrack seines Wagens schoss, schleppte sich nach ewig langen 27 Sekunden über die Leitplanke, in die sich sein Auto gebohrt hatte. Und die ganze Motorsportwelt fragte sich: Wie, ja wie nur hat der 34-Jährige das überlebt? Wie kann einer mit über 220 km/h in eine Streckenbegrenzung knallen, die das Auto entzweireisst und die Benzinleitungen durchtrennt, was eine Explosion zur Folge hat, und dann selber aus dem Cockpit kriechen?

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