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Sieg in LausanneErst in Überzahl gelingt GC beim Leader etwas

Die Grasshoppers sind nun alleiniger Tabellenführer in der zweithöchsten Spielklasse. Sie gewannen das Duell gegen Stade Lausanne auswärts 2:1.

GC-Spieler jubeln. Sie sind nun alleiniger Leader in der Challenge League.
GC-Spieler jubeln. Sie sind nun alleiniger Leader in der Challenge League.
Foto: Ennio Leanza (Keystone)

Der Gegner muss sich schon selbst schwächen, damit GC wieder an sich glaubt. Der Lausanner Lahiouel sieht nach 66 Minuten Gelb-Rot und es geht so etwas wie ein Ruck durch das Team von Trainer Joao Pereira. Es ist Laufwunder Pina, der zum Ausgleich trifft. Und weil Leo drei Minuten vor Schluss noch einen Penalty herausholt und selbst verwandelt, gibt es für GC statt null doch noch drei Punkte. Wieder ein Sieg, wieder einer, der erzittert werden muss. Der Penalty ist der Schlusspunkt hinter eine enttäuschende Partie.

GC bei Stade-Lausanne, das ist auch ein unerwartetes Spitzenspiel, aber kein richtiges. Der FC Winterthur liegt in Sachen Verlustpunkten noch vor den beiden Teams. Das ist gut für GC, denn den Titel Spitzenspiel verdient der Auftritt vom Donnerstagabend ohnehin nicht. Bereits die erste Halbzeit gibt, abgesehen von einem gefährlichen Schuss auf das Tor von Matic und viel Geschrei, nicht viel her. GC presst halbherzig, lässt den Gegner kommen und spielen. Selbst versprüht das Team kaum Gefahr, die langen Bälle bringen nichts ein. Den Gästen gelingt nach einer halben Stunde der erste Abschluss, bis dahin sind sie schon viermal ins Abseits gelaufen.

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