Zum Hauptinhalt springen

Der FC Zürich in der Super LeagueEs geht abwärts – ziemlich schnell und ziemlich laut

Beim FCZ liegen nach der nächsten Niederlage die Nerven blank. Die Mannschaft taumelt, doch der Trainer findet es nicht so schlimm. Drei Erkenntnisse aus der Abstiegszone.

Yanick Brecher hat es in der Halbzeitpause den Deckel gelupft: Er bekam gegen Luzern in den ersten sechs Minuten zwei Gegentore.
Yanick Brecher hat es in der Halbzeitpause den Deckel gelupft: Er bekam gegen Luzern in den ersten sechs Minuten zwei Gegentore.
Foto: Ennio Leanza (Keystone)

Die Explosion von Vulkan Brecher

Die Niederlage trifft Yanick Brecher, den Torhüter, den Captain. Nach Spielschluss steht er noch eine Weile an seinem Strafraum, regungslos blickt er über den Rasen, dann lässt er sich auf der Spielerbank nieder und starrt Löcher in die Luft. Torhüter können sehr einsame Menschen sein.

Luzerns Ersatzgoalie Dave Zibung nimmt bei ihm Platz, kurze Zeit gesellt sich auch noch Luzerns Nummer 1, Marius Müller, dazu. Die beiden Luzerner können mit Brecher mitfühlen, sie kennen solche Tage aus älterer und jüngerer Vergangenheit. Solche Spiele, bei denen Torhüter zu bemitleidenswerten Menschen werden. Oder wie sagt es Brecher: «Ich kassiere in den ersten sieben Minuten zwei Tore und habe dann ein Spiel lang keinen Ball mehr halten müssen.» Die Kollegen haben ihn im Stich gelassen. Einmal mehr. Das hängt an.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.