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Wegen Corona wieder ohne Fans«Wie lange können wir das den Leuten noch zumuten?»

Tiefere Lohnsummen im Fussball, gefährdete Nachwuchsförderung im Eishockey: Der Schweizer Profisport sammelt Argumente, um sich für Subventionen vom Staat zu qualifizieren.

Die Sitze des Letzigrund werden bis auf weiteres so unberührt bleiben wie auf diesem Bild. Und mit den leeren Sitzen leeren sich auch die Kassen der Schweizer Proficlubs.
Die Sitze des Letzigrund werden bis auf weiteres so unberührt bleiben wie auf diesem Bild. Und mit den leeren Sitzen leeren sich auch die Kassen der Schweizer Proficlubs.
Foto: Ennio Leanza (Keystone)

Das ist der vielleicht schnellste Kater der Welt. Er hat die Schweizer Profiligen in Fussball und Eishockey erwischt, bevor sie überhaupt erst in die Nähe eines Rausches gekommen sind. Nach nur 28 Tagen hat der Bundesrat schweizweit all die schönen Schutzkonzepte für Grossanlässe für nichtig erklärt. Bis auf weiteres dürfen maximal noch 50 Zuschauer in die Schweizer Stadien.

Vor eineinhalb Wochen war lautes Aufheulen der Sportclubs zu hören, als der Kanton Bern mit seinen Massnahmen vorauseilte. Inzwischen gibt es keinen Verein mehr, der in seinem Statement nicht einsieht, dass die Eindämmung der Corona-Fallzahlen derzeit höchste Priorität geniessen muss.

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