«Es ist wie in einem Zombie-Film»
Nach dem Taifun Haiyan sind Hunderttausende von der Aussenwelt abgeschnitten. Michelle Patterson vom Philippinen-Netzwerk Noi-P sagt, wie die Menschen im Krisengebiet leben und was in der Politik falsch läuft.
Die Zeitungen sind voll von Berichten über den Taifun Haiyan. Stehen Sie in Kontakt mit Menschen vor Ort?
Ja, nach langem Warten habe ich gestern ein Lebenszeichen der Mutter meines Göttibuben erhalten. Die Familie lebt im Norden der Insel Cebu. Für kurze Zeit ist die Internetverbindung zustande gekommen, und wir konnten uns über Facebook austauschen. Ich habe sie sofort über den Verbleib meiner Familie ausgefragt. Denn von meinen Angehörigen habe ich bis heute nichts gehört. Sie hat mir dann erzählt, dass sie meine Cousine für circa eine Stunde auf Facebook online gesehen habe. Doch persönlich erreicht habe ich sie noch nicht.


















