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Felix Hollenstein und der Krebs«Es war die Hölle»

Die Diagnose Knochenmarkkrebs erschütterte die Welt der Eishockeylegende, das letzte Jahr war eine einzige Tortur. Doch jetzt ist «Fige» zurück.

Ein harter Hund zeigt Gefühle: Felix Hollenstein durchlebte zwölf schwierige Monate.
Ein harter Hund zeigt Gefühle: Felix Hollenstein durchlebte zwölf schwierige Monate.
Foto: Sophie Stieger

Es war kein gutes Jahr für Felix Hollenstein. Eine Thrombose und ein Nierenstein quälten den Sportchef des EHC Kloten. Und dann auch noch das: Anfang November 2019 durchzuckte ihn, als er etwas Schweres heben wollte, ein Schmerz im Rücken. Die Untersuchung zeigte, dass ein Wirbel gebrochen war. «Das ist doch nicht normal, dass ein Wirbel einfach so bricht», sagte ihm sein Arzt und Freund Ueli Brunner. Und untersuchte weiter.

Und dann verkamen Thrombose und Nierenstein zur Nebensache. In der Onkologie in der Zürcher Hirslanden-Klinik wurden Tests vorgenommen, danach stand die erschütternde Diagnose fest: Ein multiples Myelom, in der Umgangssprache Knochenmarkkrebs, hatte Hollenstein befallen. «Ich war sprachlos, emotional, es gingen mir hundert Gedanken durch den Kopf, und gleichzeitig fühlte ich eine grosse Leere», sagt er, der von allen nur «Fige» genannt wird, über diesen speziellen Moment.

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