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«Es war ein Fehler, einen Italiener anzustellen»

Der Tessiner Polizei- und Justizdirektor Norman Gobbi (Lega): «Es war ein Fehler, einen Italiener anzustellen.» (8. Februar 2017).

Am Mittwochabend wurde bekannt, dass ein Bauunternehmer illegale Arbeiter aus Drittstaaten ins Tessin geholt und sie weitervermittelt hat. Dabei halfen ihm Angestellte des Tessiner Migrationsamtes. Was ist der Stand der Dinge?

Wie konnte das nur passieren?

Praktikantin, disziplinarische Massnahmen – das spricht aber nicht für ein professionelles Verhalten der Tessiner Behörden.

Offenbar handelte es sich bei dem Kantonsangestellten um einen erst kürzlich eingebürgerten Italiener. Ist es nicht etwas billig, die Schuld auf einen Ausländer abzuschieben?

Abgesehen von diesem Vorfall erreichen uns immer wieder irritierende Nachrichten aus Ihrem Kanton: Das Burkaverbot, die Registrierpflicht für ausserkantonale Handwerker oder der obligatorische Strafregisterauszug für Ausländer. Haben Sie keine Angst, dass das Image des Tessins darunter leidet?

Müssen wir uns ums Tessin sorgen? Ist es ein Pulverfass?

Die kantonale SVP-Initiative «Zuerst die Unsrigen» wurde im September mit 58 Prozent gutgeheissen. So soll bei gleicher Qualifikation einem Tessiner Bewohner der Vorzug vor einem Ausländer gegeben werden. Das erinnert an Trumps America First.

Ist Trump ein Vorbild für Sie?

Sind sind also ein Trump-Fan?