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Interview mit Rekord-Bergsteiger«Es war unglaublich kalt. Minus 65 Grad»

Niemand hatte den zweithöchsten Berg der Welt, den K2, je im Winter bezwungen. Bis es zehn Nepalesen gelang – Nirmal Purja sogar ohne Sauerstoffflasche.

Grenzen verschoben: Das Team um Nirmal Purja (v.) wollte die Winterbesteigung des K2 unbedingt nach Nepal holen.
Grenzen verschoben: Das Team um Nirmal Purja (v.) wollte die Winterbesteigung des K2 unbedingt nach Nepal holen.
Foto: Instagram

Herr Purja, wie geht es Ihnen?

Ich bin sehr kaputt. Die letzten Tage waren voller Termine, aber einfach toll. Die Menschen hier in Pakistan haben uns total herzlich empfangen. Nach dem Gipfel sind wir zum Camp drei abgestiegen und ich bin direkt am nächsten Tag weiter zum Basislager. Dann waren wir in Skardu, quasi dem Tal-Ort des K2, und nun sind wir in Islamabad. Wir haben den Präsidenten getroffen, den Stabschef der Armee, den Tourismusminister.

Kürzlich haben Sie das Gipfelvideo veröffentlicht. Ein wahrscheinlich sehr bewegender Moment, da oben anzukommen, oder?

Es war sehr emotional. Wir sind Schulter an Schulter gemeinsam zum Gipfel gegangen, während wir die nepalesische Nationalhymne sangen. Etwa zehn Meter vor dem Gipfel hielten wir alle an, um uns zu sammeln und die letzten Schritte als Team zu gehen. Wir wollten diese historische Leistung gemeinsam feiern. Ich konnte das Erfolgserlebnis in den Augen der anderen sehen. Das kann nichts im Leben übertreffen.

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